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Wie kann ich mich am besten selbst promoten?

Tipps zur Selbstvermarktung 

Heutzutage suchen Labels zunehmend nach eigenständigen, vielseitigen Künstlern mit wachsender Fanbase, die mit einzigartigem Branding für Furore in der Szene sorgen. Also solltest du nicht nur tolle Musik machen, sondern dich auch als Künstler gut selbst promoten können.

Marketing braucht Zeit, Energie und gute Planung. Aber keine Panik! Du schaffst das! Verlass dich einfach darauf, dass der Tatendrang, die Entschlossenheit und die Vorstellungskraft, die dich beim Schreiben und Aufnehmen deiner Musik inspiriert haben, auch bei der Eigenpromotion dein Antrieb sein werden.

Eigenpromotion läuft nicht nach Schema F ab. Wichtig ist: Sie sollte deine einzigartige Persönlichkeit und deine „Marke“ widerspiegeln. Bevor du also loslegst, denke darüber nach, wie du dich auf natürliche und authentische Weise selbst vermarkten kannst.

YouTube, Facebook und Instagram sind nur einige der Social-Media-Kanäle, die du zur Selbstvermarktung nutzen kannst, also überleg dir, welche dir am meisten liegen.

Bedenke außerdem, dass Selbstvermarktung sich ungezwungen anfühlen sollte. Egal was du tust, das Wichtigste ist, immer deine neueste Musik und deine Gigs zu promoten und eine Verbindung zu deinen Fans aufzubauen.

Hol dir unseren kostenlosen Leitfaden zur Selbstvermarktung

Unser kostenloser Leitfaden bietet eine Fülle von Top-Tipps, wie du dich selbst promoten kannst, und verrät dir zum Beispiel:

  • Wie du deinen ganz persönlichen Tonfall findest und dich auf authentische Weise selbst bewerben kannst.
  • Wie du immer auf dem Laufenden über deine Szene und die Musikbranche bleibst.
  • Welche die hilfreichsten Bücher, Artikel und Podcasts zum Thema Selbstvermarktung
  • Wie du deine E-Mail-Liste erweiterst.
  • Wie du ein Electronic Press Kit (deine digitale Pressemappe)
  • Wie du Social Media optimal zur Eigenpromotion nutzen kannst.
  • Welche Tools du bei der Online- Selbstvermarktung zu Hilfe nehmen kannst.

Und vieles mehr, alles zu finden in unserem Leitfaden!

Wie ein Electronic Press Kit (deine digitale Pressemappe)” zusammenstellst

Trendweisende Blogger und die Medien, Insider aus der Musikbranche und sogar neugierige Fans – sie alle sollen mehr über dich erfahren können. Ein umfangreiches Electronic Press Kit (EPK) ist also unerlässlich, wenn es darum geht, dich selbst zu promoten.

Dein EPK sollte einen guten Überblick über dich und deinen Sound verschaffen und vermitteln, was dich so besonders macht. Es sollte einfach zu verstehen und auf dem neuesten Stand sein und einen professionellen Eindruck machen. Vermeide Rechtschreibfehler! Folgendes sollte unbedingt im EPK enthalten sein:

Eine Kurzbiografie, einschließlich deiner Kontaktdetails:

Deine Biografie sollte einnehmend sein und die wichtigsten Dinge über dich als Künstler vermitteln, ohne dabei abzuschweifen. Du könntest deine große Chance verpassen, nur weil jemand dich nicht kontaktieren konnte – also vergiss auf keinen Fall deine Kontaktdetails!

Fotos (5–10) in hoher Auflösung und gegebenenfalls auch Logos

Die Fotos in deinem EPK sollten professionelle Aufnahmen von dir und deiner Band sein – keine Selfies! Vermittle ein optimales Bild von dir als Künstler. Biete eine Auswahl an Formaten an, einschließlich Bilder im Hoch- sowie Querformat, Schwarzweißfotos und Fotos in hoher Bildauflösung für die Printmedien.

Links zu deiner Website, deinen Social-Media-Kanälen, deiner Musik und deinen Videos

Das ist deine Chance, direkten Einblick in deine Musik zu bieten. Ganz wichtig sind Links zu deiner Website und deinen Social-Media-Kanälen, aber jede Form der Präsentation ist möglich. Wie wär’s zum Beispiel mit einem Link zu Liveaufnahmen deiner Band?

Aktuelle Artikel über dich

Wenn du welche hast, dann solltest du sie auch verwenden. Ein paar aktuelle Artikel reichen vollkommen, zum Beispiel Konzertkritiken, Blog-Features und natürlich auch Zeitschriften- und Zeitungsartikel.

Errungenschaften

Hast du auf der Hauptbühne eines bekannten Festivals gespielt? Wurdest du mal für eine Auszeichnung nominiert oder hast sogar eine gewonnen? Warst du in den Radiocharts? Hier kannst du mit all deinen Errungenschaften prahlen.

Posten auf Social Media 

Es ist nicht einfach, die Aufmerksamkeit von anderen zu gewinnen und zu behalten, ohne ihnen dabei irgendwann auf die Nerven zu gehen. Die akzeptable Menge an Social Posts liegt irgendwo in der Mitte zwischen einem unsichtbaren Geisterdasein und einer menschlichen Spam-Maschine.

Poste oft genug, damit sich die Leute an dich erinnern, und versorge sie mit nützlichen neuen Inhalten, wie zum Beispiel Details zu deinen aktuellsten Releases, einem Live-Stream, in dem du Fragen deiner Fans beantwortest, oder bevorstehenden Konzertterminen. Wenn du zur Vergesslichkeit neigst oder nicht viel Zeit hast, dann nutze Verwaltungs-Tools für Social Media wie Hootsuite oder Tweetdeck. Solche t vorab geplanten Posts sollten deine spontanen Inhalte ergänzen, nicht ersetzen.

Eine andere tolle Art, um regelmäßig Interesse zu schüren, sind wöchentliche Posts wie #ThrowbackThursdays – du kannst dir natürlich auch deinen eigenen ausdenken.

In unserem kostenlosen Leitfaden zur Selbstvermarktung erfährst du mehr über den erfolgreichen Einsatz von Social Media.

YouTube 

Neben Spotify-Playlists und SoundCloud-Premieren ist auch YouTube unerlässlich, um der Welt deine Musik u präsentieren. Frag Justin Bieber oder einen der vielen anderen Künstler, die ihre Millionen von Fans zum Großteil der Tatsache zu verdanken haben, dass ihre Videos auf YouTube viral gegangen sind.

Ganz gleich, ob du deine Fanbase erweitern, Branchen-Insider auf dich aufmerksam machen oder einen sogenannten Sync-Deal ergattern möchtest, der andere dazu berechtigt, deine Musik in einem Werbespot zu verwenden: YouTube ist ein Muss für die Eigenpromotion.

Mit YouTube for Artists kannst du einen eigenen Kanal für deine Musik erstellen. Es bietet dir zudem Ressourcen, Tools und aktuelle Neuigkeiten. Du kannst außerdem Premieren deiner neuen Tracks anbieten, noch bevor sie veröffentlicht werden.

In unserem kostenlosen Leitfaden zur Selbstvermarktung erfährst du mehr darüber, wie du mithilfe von YouTube deinen Bekanntheitsgrad steigern kannst.

Social Marketing

Wenn du heutzutage auf Facebook oder Instagram eine große Anzahl an Fans erreichen möchtest, musst du normalerweise die kostenpflichtigen Werbeservices der Plattformen dazu in Anspruch nehmen. Wendest du sie korrekt an, kann diese Art von Social Marketing äußerst effektiv sein und ist jeden Cent wert.

Wenn du den Ad Manager von Facebook oder Instagram zum ersten Mal nutzt, solltest erst einmal experimentieren und herausfinden, wie du mit einem kleinen Budget etwas Großes wie zum Beispiel einen neuen Release, Gig oder eine Konzerttournee ankündigst. Achte dabei auf die folgenden Punkte:

  • Lege deine Priorität fest, z. B. mehr Streams auf Spotify.
  • Verfolge ein klares Ziel, wie zum Beispiel den Verkauf von Eintrittskarten zu deinem nächsten Konzert.
  • Denk über deine Zielgruppe nach: Wie alt sind diese Personen, wo leben sie, sind es aktuelle oder potenzielle neue Fans?

Diese Informationen sind alle sehr wichtig, denn sie helfen dir beim Verkauf von Produkten, Erstellen einer E-Mail-Adressliste oder bei der Entscheidung, welche Richtung du als Nächstes mit deiner Musik einschlagen wirst.

Vergiss nicht, in unserem kostenlosen Leitfaden zur Selbstvermarktung mehr über den erfolgreichen Einsatz von Social Marketing nachzulesen.

Nutze dein Netzwerk

Du hast kein Talent fürs Schreiben oder Fotografieren? Dann nutze dein Netzwerk. Vielleicht hast du ja talentierte Freunde, die helfen können. Oder du kommst mit Textern oder Fotografen ins (Tausch-)Geschäft, die deine musikalischen Fähigkeiten brauchen können. Spar dabei aber nicht an der falschen Stelle. Dein EPK ist von großer Bedeutung, denn schließlich repräsentiert es dich, also solltest du versuchen, damit Eindruck zu machen.

In unserem kostenlosen Leitfaden zur Selbstvermarktung erfährst du mehr darüber, wie du ein EPK zusammenstellen kannst.

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