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Was du erwarten solltest…, wenn du eine Tour buchst

You are killing it! Das Publikum, das in deiner Heimatstadt zu den Konzerten kommt, wird immer größer. Die Clubs sind fast immer voll und manchmal drücken sich die Menschen von außen die Nase an den Fenstern platt. Du/ihr habt gerade eure neue EP oder ein neues Album veröffentlicht und wollt es so vielen Menschen wie möglich anbieten.

Es scheint, als wäre es Zeit, auch außerhalb der Heimatstadt zu spielen! Es ist ein langer und aufwändiger Prozess ohne ein Booking-Team eine Tour zusammenzustellen, aber es lohnt sich. Du wirst neue Orte sehen (zumindest an den Off-Days) und ein neues Publikum begeistern.

Aber nicht zu voreilig, denn es gibt eine Sachen, die du bei der Planung der Reise beachten solltest:

1. The Internet is your friend

Ja, beim Touren/Live-Spielen geht es darum, eine Connection mit Menschen außerhalb des Internets aufzubauen. Aber das Internet ist vor allem heutzutage vor der Tour zu der wichtigsten Komponente geworden. Um deine Tour zu planen, zu buchen und Kontakte außerhalb des Bekanntenkreises zu knüpfen ist das Internet “your new best friend”. Wir von Spinnup versuchen unseren Künstlern immer mitzugeben, dass die Analytics – deine Zahlen – dir die Augen öffnen können. Als Beispiel Spotify: Wenn du dir deine Streaming-Zahlen genauer anschaust, wirst du schnell erkennen, woher deine Hörer kommen. Wo wohnen die Leute, die dich und deine Musik feiern? Wenn du das weißt, hast du deinen ersten Anknüpfungspunkt, um dort eine Venue anzufragen.

Du kannst das Internet aber natürlich auch nutzen, um Bands zu finden, mit denen du touren kannst. Als Support oder auch als Tour-Kollektiv. Du kannst dir sicher sein, dadurch mehr Leute zu erreichen und du stellst sicher, dass ihr mindestens zwei “Heimspiele” auf der Tour habt. Denn nicht jede Tour bedeutet ausverkaufte Räume und Menschenmassen.

Du willst wissen, wie du in erster Linie mehr Live-Gigs bekommen kannst? Wir haben extra für dieses Thema einen Blogartikel erstellt:

Einfach diesem Link folgen!

2. Regional denken

Die Idee, bereits auf der ersten Tour ganz Deutschland zu bespielen klingt toll, ist leider nur nicht wirklich realistisch (wenn du bisher keinen Hit hattest). Je länger du unterwegs bist, desto teurer wird’s und vor allem als Newcomer spielt Geld noch eine große Rolle. Nur weil du unbedingt weit weg von zu Hause spielst, heißt es nicht, dass du automatisch eine Höhere Gage vom Veranstalter bekommen wirst. Denn je weiter du deine Homebase verlässt, desto weniger Leute werden wahrscheinlich etwas über dich gehört haben. Daher ist es am Anfang am besten klein und regional zu denken.

Es reicht für die erste Tour einen fünf- bis zehntägigen Lauf zu planen, der benachbarte Städte trifft. Ein sinnvolles Routing ist dabei sehr entscheidend. Hamburg – München wäre eher ungünstig. Besser in der Relation Hamburg – Kiel denken.

3. Jede Show ist ein Heimspiel

Eine erfolgreiche “DIY-Tour” kann bei jedem zukünfitgen Gig ein lokales Heimspiel werden. Bleib mit dem Veranstalter in Kontakt und stell sicher, dass deine Show in allen möglichen Kanälen (auch in deinen!) beworben wird. Sei professionell und tu alles dafür (vor allem online), dass du/ihr so viel Aufmerksamkeit wie möglich bekommt. Dann bist nicht nur du, sondern auch der Veranstalter glücklich und ein Folgegig in besagter Venue kann dir sicher sein.

Audience_Band_Concert

4. Merch, Merch, Merch

Merchandise vergessen? Großer Fehler!

Stell sicher, dass du etwas verkaufen kannst. Die Chancen stehen gut, dass du zwar mit den Shows nicht Unmengen von Geld machst, aber die Merch-Verkäufe können niemals schaden und dir ein kleines Plus in deine Taschen zaubern.

0-8-15 T-Shirts sind jedoch etwas langweilig und regen nicht unbedingt zum Kauf an! HIER erfährst du wie du deinen Merch zu etwas Besonderem machen kannst.

5. Die Presse kann helfen

Wenn du gerade erst anfängst, wird wahrscheinlich keine große Zeitung über deinen Gig schreiben. ABER: Uni-Zeitungen und kleine Blogs der Stadt sind immer eine gute Möglichkeit, das richtige Publikum anzusprechen. Natürlich musst du dich vorher informieren, Redakteure anschreiben und das kostet alles Zeit, aber es wird sich lohnen. Oder lade die Blogger ein, damit sie deine Show anschauen und im Nachhinein darüber berichten können. Selbst wenn ihr dadurch an dem Abend keine direkte Werbung bekommt, schadet es nicht bei den Redakteuren bereits bekannt zu sein und du hast so eine viel bessere Chance, beim nächsten Mal in dem jeweiligen Format erwähnt zu werden.

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