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Top5 Tipps für dein Festival-Booking 2020

Live is life – oder: wie du als Artist in 2020 endlich an mehr Festival-Gigs rankommen kannst. Hier sind unsere Tipps für die heiße Phase des Festival-Bookings für diesen Sommer!

 

1. Argumente ordnen

Du hast mit Spinnup neue Songs veröffentlicht und sie auf deinen Social-Media-Kanälen gut promotet? Dann gibt’s sicher auch ein paar Erfolge zu erzählen!

Booker*innen und Festivalmacher freuen sich immer über zählbare Argumente – je mehr von allem, desto besser natürlich. Wie viele Follower bei Instagram, wie viele bei Facebook und Spotify kannst du vorweisen? Gibt es Streamingerfolge oder oft geklickte Videos von dir auf YouTube? Sammle alle wichtigen Argumente, Erfolge und Meilensteine und stelle die wichtigsten Links zusammen, dann hast du sie parat für deine Booking-Anfragen. Liste außerdem auf, wo du schon gespielt hast und ggf. in welchem Setup – ob solo, mit Band oder Crew.

 

2. Festival-Kontakte sind das A und O

Der Musik- und Veranstaltungssektor ist eine typische Netzwerkbranche. Du brauchst die richtigen Kontakte, um dir als Artist Gehör zu verschaffen. Recherchiere z. B. über die Kontaktfunktion der Festival-Webseite oder den Info-Reiter der jeweiligen Facebook-Page die E-Mail-Adresse fürs Booking. Wenn du zusätzlich rausfindest, wer im Team dafür zuständig ist, notiere dir unbedingt auch die Namen. Lege dir eine Tabelle an, am besten sortiert nach Event, Stadt, E-Mail-Adresse und Ansprechpartner und arbeite dich der Reihe nach vor.

 

3. Wer spielen will, muss freundlich sein

Genau – wissen wir alle: wer freundlich ist, kommt im Leben meistens weiter. Keiner hat gesagt, dass es einfach ist, einen Slot auf den großen Festivals zu kriegen. Gute Argumente und Zielstrebigkeit sind das eine, aber um erfolgreich ein Booking eintüten zu können und Auftritte zu kriegen, solltest du freundlich kommunizieren und es nicht als selbstverständlich ansehen, gebucht zu werden. Die Leute vom Booking-Team sind auch nur Menschen und kriegen hunderte Angebote von Bands und Artists. Mit Unhöflichkeit schießt du dich schnell ins Aus.

 

4. Dranbleiben, aber richtig

Du hast eine freundliche, gut strukturierte und mit top Argumenten gespickte Mail verfasst und an den richtigen Kontakt geschickt? Dann ist nun kurz Geduld gefragt. Nach 1-2 Wochen freundlich per Mail nachhaken (am besten mit einem neuen Argument) ist total ok und üblich, aber stalken solltest du die Leute nicht. Festival-Veranstalter bekommen meist hunderte Anfragen von Bands, Promoterinnen und Newcomer-Artists. Wenn alle ständig nachbohren, funktioniert das Tagesgeschäft nicht mehr. Wenn du mit deiner Musik genug Wirbel machst, kommen die Booker*innen eh irgendwann von sich aus auf dich zurück.

 

5. Chancen nutzen

Kein Artist beginnt die Karriere mit einem Auftritt bei Rock am Ring oder einer Headline-Show auf dem Splash Festival. Fang eine Nummer kleiner an und schau zuerst, welche Festivals und Live-Möglichkeiten in deiner Stadt oder deinem Bundesland geboten sind. Auch Förderprogramme wie BY-onMusicboard Berlin oder pop NRW können gute Anlaufpunkte für dich sein. Oft gibt es Newcomer-Bühnen oder Contests, wo du dich um einen Slot bewerben kannst. Tausch dich mit anderen Acts aus deinem Umfeld aus und recherchiere, wo vergleichbare Artists in den letzten Jahren schon aufgetreten sind.

 

Diese und viele weitere Tipps findest du auch in unserem großen Booking-Guide. Hier gratis runterladen!

 

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