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Top 5: Warum Venues dir nicht antworten

Wir von Spinnup wissen wie unfassbar frustrierend es für einen jungen Künstler sein kann, wenn man in mühseliger Arbeit Venues anschreibt und nichts zurück bekommt. Keine Antwort, noch nicht mal eine Absage. Wenn man Monate oder Jahre an neuer Musik gebastelt hat, diese endlich live präsentieren will und niemand einen Gig bucht, kostet das nicht nur viele Nerven, sondern nimmt auch den Spaß am Live-Geschäft.

Aber wie immer gibt es immer zwei Seiten bei einer Story und vielleicht haben die Venues gute Gründe dir nicht zurückzuschreiben. Wir wollen, dass du ernst genommen wirst und vermeidbare Fehler nicht begehst.

Unsere Top 5: Warum Venues dir nicht antworten und was du dagegen tun kannst

1. Nicht genug Erfahrung

Wenn du gerade erst damit anfängst Musik zu machen und du die Vorstellung hast in der Musikindustrie geht es nicht um Geld, liegst du leider falsch. Natürlich spielt Musik eine riesige Rolle, für alle von uns, aber Venues müssen ihre Konzerte füllen und vielleicht bist du noch zu unerfahren/ zu unbekannt um Clubs zu füllen. Viele Veranstalter können sich das Risiko eines Verlustgeschäftes schlicht nicht leisten.

Nimm am Anfang alle Gigs/ Erfahrungen mit, die du bekommen kannst – denn je mehr Erfahrung du aufweisen kannst, desto größer wird automatisch deine Fanbase. Nach einiger Zeit kommen die Gigs ganz von alleine. Wenn du mehr Tipps bekommen möchtest:

5 Wege mehr Live-Gigs zu bekommen!

2. Falsche Kommunikation?

Lieber zu oft korrigieren, als falsch abschicken! Klingt logisch, aber auch wir von Spinnup bekommen jede Woche hunderte Mails mit Rechtschreibfehlern. Ein kleiner Fehler schadet niemandem, aber viele zerstören den ersten Eindruck.

3. Vollständigkeit

Venues bekommen täglich mehrere Anfragen zugeschickt. Wenn die wichtigsten Informationen beim ersten Blick nicht erkennbar sind, kann das schon mal ein negatives Licht auf dich und/oder deine Band werfen. Denn meistens hat niemand Zeit noch separat deine Social Media-Seiten zu finden. Erspar den Bookern Zeit und gib ihnen alles auf einen Blick.

Aber was ist wichtig?

Wenn du bereits ein vollständiges EPK hast, füge zum Beispiel das zu deinem Anschreiben dazu. Neben den Social-Media Shortcuts, dem Pressetext und dem Pressefoto, solltest du vergangene Gigs erwähnen, damit der Veranstalter sich bezüglich den Besucherzahlen an den älteren Venues orientieren kann.

Begriffe wie EPK sind dir völlig neu? Wir von Spinnup haben für dich einen Leitfaden zur Selbstvermarktung für Musiker entwickelt, damit du dich und deine Musik richtig positionieren kannst – einfach HIER klicken.

4. Mitdenken

Bei Konzerten ist es immer wichtig die passende Venue-Größe zu finden, denn niemand spielt gerne in leeren Clubs.
Überlege dir ernsthaft, wie viele Menschen zu deiner Show kommen würden? Keine Beschönigungen und keine Übertreibungen – das bringt weder dir noch den Bookern etwas.
WICHTIG: Schau dir deine Social Media-Statistiken an, denn nicht in jeder Stadt hast du die gleiche Fanbase. Vielleicht kannst du in Hamburg ein Publikum von 1000 Menschen anlocken, während in Frankfurt nur 80 Menschen zu deinem Gig kommen würden.

5. Professionalität

Shows arten mal gerne aus. Ein bisschen zu viel Bier, gute Freunde im Backstage.. da kann es schon mal sein, dass das Konzert in den Hintergrund rückt und der Abend zu einer fetten Party wird. Zum Problem wird das erst, wenn es zu Schäden kommt. Unprofessionalität sieht kein Venue gerne.

Wiederholt zu spät zu Shows erscheinen, kaum die Shows bewerben, sind Dinge, die große Schäden für deine Band/dich bedeuten.
Die Musikbusiness ist klein – man kennt sich untereinander. Gib den Bookern keinen Grund schlecht über dich zu reden. Verlege die Afterparty lieber in eine Bar, bevor du die nächsten Jahre mit einem schlechten Ruf zu kämpfen hast.


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