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Tipps, um im Studio Geld zu sparen

Gute Musik zu schreiben kann verdammt lange dauern. Manchmal hat man innerhalb von 5 Minuten den Song des Jahres fertig geschrieben, aber an anderen Tagen sitzt man Stunden um Stunden und es kommt nicht wirklich was dabei raus. Aber das macht ja nichts, denn für die Songwriting-Session bezahlst du ja nichts. Nur was ist wenn es zur Recording-Session kommt und du länger brauchst als gedacht..? Denn das kann ziemlich ins Geld gehen und dich ein kleines Vermögen kosten. Wir geben dir ein paar Tipps mit auf den Weg, wie du eine solche Situation bereits im Vorfeld verhindern kannst:

 

1. So viele Tipps

Was das Thema “Studiobesuch” angeht, gibt es so unendlich viele Tipps. Angefangen bei: Investiertes Geld sollte man nicht wegschmeißen. Klar, das “Bandleben” muss man auch genießen. Mit Bier. Aber sich die Nacht vor dem Studio-Besuch richtig wegschmeißen, muss nicht sein. Es ist dein investiertes Geld und der nächste Tag macht nur halb so viel Spaß wenn man verkatert ist. Eine gewisse Disziplin gehört leider manchmal zum Musiker-Leben dazu. Ein weiterer kleiner Tipp: Die Auswahl der Songs. Denn vor allem zu Beginn der Musikerkarriere bieten sich nicht alle Songs zum Rekorden an. Bereits vor dem Studiobesuch musst du entscheiden, für welchen Zweck die Lieder aufgenommen werden sollen und welche Lieder sich in erster Linie überhaupt dafür eignen. Manchmal ist es besser nicht die ersten 5 Lieder für eine EP aufzunehmen, sondern zu warten, bis man 15 Songs hat und sich die besten 5 rauspicken kann. So wirst du sicherstellen, dass du nicht irgendwas aufnimmst, sondern für eine EP/Album nur die besten Lieder von dir verwenden wirst.

 

2. Sind die Songs fertig?

In den Interviews der großen Künstler hört man immer wieder den Satz: “I’ve been in the studio.. writing songs”. Damit meinen sie den ganzen Entstehungsprozess, von der ersten Idee zum Song schreiben bis zum Produzieren. Für sie gar kein Problem. Sie haben die finanziellen Mittel. Den meisten Newcomern fehlt aber dieses Geld, daher müssen die Songs schon vor Beginn der Studio-Time fertig sein.

Das heißt du musst wissen, wie deine Songs klingen sollen. Der Produzent hat immer noch eine eigenen Meinung und zu fest, solltest du dich auf deine Vorstellungen nicht versteifen – aber die Richtung in die es geht und wie das genaue Arrangement aussehen könnte, sollte schon in deinem Kopf oder am besten auf Papier festgelegt sein.

 

3. Proben

Eine Möglichkeit um sicher zu sein, dass das die Studio-Aufnahmen fast perfekt werden?

Proben, Proben, Proben!

Auch wenn es nach einer Weile sicherlich ab und zu langweilig werden kann, müssen die Songs perfekt sitzen. So sparst du im Studio massig Zeit und damit auch Geld. Das Geld, das du für neues Equipment oder auch neuen Merch ausgeben könntest.

 

4. Richtige Auswahl des Producers

Das ist meistens der etwas schwierigere Teil, den die ersten Tipps sind alle von dir abhängig. Den richtigen Produzenten zu finden ist meist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Wenn du mit einem Produzenten arbeitest und erst während der Aufnahmen bemerkst, dass ihr beide einfach nicht zusammen funktioniert und er zusätzlich eine komplett andere Richtung mit seiner Produktion anstrebt, als du es dir vorgestellt hast, wird dich das sehr viel Geld und Zeit kosten. Zusätzlich wirst du wahrscheinlich nicht mit deinem Endprodukt zufrieden sein und musst den Recording-Prozess noch einmal wiederholen.

Was kannst du dagegen tun?

Hör dir bereits produzierte Werke der jeweiligen Produzenten an und entscheide danach, welcher davon am ehesten deine Wünsche erfüllen könnte.

 

5. Handeln

Wenn du dir nur für die Aufnahme eines Songs, ein Tonstudio mietest, wirst du den Preis wahrscheinlich nicht verhandeln können. Wenn du und deine Bandkollegen jedoch für mehrere Stunden/ mehrere Tage in einem Studio Zeit verbringen wollt, wird’s für euch etwas teurer. Die Studioinhaber werden mit euch in den Stunden/Tagen sehr viel Geld verdienen, also wieso nicht nach einem Rabatt fragen? Ein paar Euro weniger werden dem Studioinhaber nicht schaden und Fragen kostet dich nichts. Hunderte von Euros wirst du zwar nicht sparen können, aber vielleicht kannst du mehr Zeit für deine Kreativität im Studio gewinnen oder ein paar Euros sparen (und es für neues Equipment ausgeben können!)

 


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