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Spotify revolutioniert seine Editorial Playlists

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass das Prinzip der Editorial Playlists von Spotify sich grundlegend geändert hat. Wir haben uns die Neuerungen für dich näher angeschaut und erklären, warum das eine tolle Nachricht für alle Artists ist!

 

Editorial Playlists, das sind die Listen, die von den hauseigenen Redaktionen des Streamingdienstes jede Woche neu kuratiert werden – angefangen von Genre-Listen wie “Deutschrap Royal” oder “Rock Rotation” bis hin zu Mood-Playlists wie “Frühlingsgefühle” oder “Sad Beats“.

Weltweit werden tausende dieser redaktionellen Playlisten von Spotify-Teams geführt und regelmäßig aktualisiert, und doch bieten sie natürlich nicht annähernd Platz für die unzähligen Songs auf der Plattform. In der Regel besteht eine solche Liste aus 50-100 Tracks – bei 40 Millionen verfügbaren Titeln auf der Plattform muss man kein Mathe-Genie sein, um zu erkennen, dass bisher viel Musik keine Chance hatte, in einer der begehrten Listen zu landen. Bisher!

Denn wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, hat Spotify nichts weniger als das Prinzip der Editorial Playlists revolutioniert!

Ab sofort werden viele dieser Listen nämlich personalisiert, d. h. auf den ganz individuellen Musikgeschmack jeder einzelnen Hörerin und jedes einzelnen Hörers zugeschnitten. Das Prinzip kennst du vermutlich aus dem Discover Weekly, also deinem Mix der Woche, der dir immer montags eine einzigartige Playlist liefert, die anhand deines Streamingverhaltens und deiner musikalischen Vorlieben von einem Algorithmus zusammengestellt wurde.

 

 

Listen wie “Deutsche Poesie” oder “Feelgood Indie” werden also fortan bis zu einem Drittel personalisiert sein, d. h. genau auf den Geschmack deiner Fans zugeschnitten. Und das bedeutet im Umkehrschluss, dass ab sofort viel mehr Songs potentiell in einer der redaktionell erstellten Playlisten einen Platz finden werden!

Artists, die bisher also kein Glück hatten, in einer der begehrten Listen von Spotify zu landen, haben nun eine viel höhere Chance, gelistet zu werden. Und es kommt noch besser:

Sobald es ein Track von dir in eine der personalisierten Editorial Playlists geschafft hat, wirst du darüber in Spotify for Artists benachrichtigt. Dort hast du die Möglichkeit, einen individuellen Link zur Playlist zu generieren und in deinen Socials zu teilen, denn selbstverständlich willst du die frohe Kunde sofort weitererzählen. Wenn deine Fans nun bei Instagram, Facebook und Twitter auf diesen Link klicken, sehen sie deinen Track 24 Stunden lang automatisch an Position #1 der jeweiligen Playlist.

 

Wie immer gilt: von nichts kommt nichts.

Sorge dafür, dass der Algorithmus von Spotify deine Musik findet – halte deine Artistseite immer auf dem Laufenden und füttere sie mit einem Text, Bildern und Konzertterminen. Wähle einen Artist’s Pick und kommuniziere darüber mit deinen Fans. Animiere deine Follower bei Instagram und Facebook, dir auf Spotify zu folgen und deine Playlist zu abonnieren. Und veröffentliche regelmäßig neue Musik.

 

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Photo credits: Spotify & Pankaj Patel