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SPINNUP TOP 5: Wie man seine Fans schnell wieder verliert

Ein erfolgreicher Künstler hat Fans. Macht Sinn. Fans kommen zu den Konzerten, kaufen CDs, streamen Songs auf Spotify und folgen dir auf Facebook und Instagram.

Damit das auch so bleibt und es sogar mehr werden, muss man sich um seine Fans kümmern. Selbst wenn du mit deiner noch kleinen Fanbase beim “Du” angekommen bist, musst du sie pflegen und darfst sie nie für selbstverständlich halten. Ein oder zwei Fehltritte genügen schon, um sie wieder zu verlieren. Hier mal ein paar absolute “No Gos” im Umgang mit deinen Fans:

1. Spam Mails an deine Fans verschicken

Um die bestehende Fanbase zu pflegen ist ein Newsletter extrem hilfreich. Achte darauf, niemals das Vertrauen derjenigen zu missbrauchen, die dir ihre E-Mail-Adresse anvertraut haben. Wenn sich erst mal jemand aus deiner Liste abgemeldet oder deine Mail in den Spamordner verschoben hat, gibt es kein Zurück mehr. Sende nur nützliche Informationen per E-Mail und das auch nicht täglich. Sie sollten relevant für deine Fans sein und in größeren Abständen verschickt werden. Spar dir häufigere Updates für Facebook, Twitter & Co. auf. Wo wir gerade bei Social Media sind, auf keinen Fall darfst du…

2. Deine Social Media Accounts nur zu Verkaufszwecken nutzen

Facebook, Twitter & Co. sind soziale Netzwerke, dementsprechend erwarten die Leute einen regen Austausch in beide Richtungen, d.h. zwischen Absender und der Community. Nicht einen weiteren Verkaufskanal, über den du ausschließlich versuchen solltest, die Leute direkt zum Kauf deiner Musik zu bewegen. Wenn du die ursprüngliche Funktion von Social Media missverstehst, ist das ein effektiver Weg, in sehr kurzer Zeit sehr viele Follower zu verlieren.

3. Zu Live-Konzerten zu spät kommen

Das Publikum hat dafür bezahlt, dich live zu erleben. Auch wenn es blöd klingt, aber sie sind auch deine Kunden und kommen gerne zu deinen Konzerten. Lässt du sie zu lange vor der Bühne warten, weil du dich verspätest, werden sie zu deinem nächsten Konzert vielleicht nicht mehr kommen. Falls der Promoter, den du durch deine Unpünktlichkeit in eine unangenehme Situation gebracht hast, überhaupt noch Interesse an einem nächsten Mal hat. Klar, manchmal kann es das Publikum auch nochmal zusätzlich im positiven Sinne anstacheln, wenn du es wenige Minuten länger auf deinen Auftritt warten lässt – zwischen vorfreudig und genervt warten ist es aber nur ein schmaler Grat, also übertreib es nicht!

4. Zum Hater werden

Manchmal tut es gut, sich über andere Künstler oder Musik aufzuregen, die du nicht leiden kannst. Leider kommt das bei den Leuten, die dich eigentlich mögen sollen, eher schlecht an und wirkt wenig sympathisch. Viel mehr kommt es unsicher rüber und weckt unter Umständen sogar Zweifel daran, ob du überhaupt so gut bist, wie du selbst glaubst. Auch der technische ‚Sieger’ von solchen Hass Tiraden trägt am Ende seinen Schaden davon. Also behalte lieber sämtliche negativen Gedanken über andere Musik/er für dich oder teile sie höchstens mit deinen engsten Freunden und Vertrauten.

5. Einfach Abtauchen

Es gibt heutzutage sehr viele Kanäle und Plattformen, auf denen Künstler und Fans miteinander kommunizieren können. Unter anderem die kommerziellen Musikanbieter, die du über Spinnup mit deiner Musik erreichen kannst. Für den Aufbau deines On- und Offlineprofils ist es sehr wichtig, immer wieder mit neuen Releases und News über dich als Newcomer sichtbar zu sein (überschreite dabei aber nicht die oben genannte ‚Spam-Grenze’). Fans wollen Neues über dich und deine Musik hören. Es ist dein Job, ihr Interesse zu wecken und auch zu halten. Auch wenn die Vielzahl an Sozialen Plattformen einen manchmal überfordern kann, bleib am Ball. Schweigen ist hier alles andere als Gold!

Um die Distribution deiner Musik musst du dich allerdings nicht kümmern, das übernehmen wir. Einfach kostenlos bei Spinnup anmelden und deine Musik auf Spotify, iTunes und Co. veröffentlichen.