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Spinnup Top 5: Mach deinen Merch zu etwas Besonderem!

Kannst du dich noch an das letzte Mal erinnern, als du Merch gekauft hast und dich tatsächlich noch Monate später darüber freuen konntest? Merch, der großartig konzipiert und einfach so gut zu der Band gepasst hat, dass du dir keinen anderen Gegenstand hättest vorstellen können?
Wir reden hier nicht unbedingt von einem Fan-Shirt, sondern von Dingen, die in einem wirklichen Zusammenhang mit der Band stehen.

Viel zu viele Bands machen es sich beim Merch zu einfach: ein paar Shirts, Sticker und CD’s. That’s it. Und ey, das verstehen wir.

Nur die wenigsten haben ein riesiges Budget. Aber es reicht nicht IRGENDWAS zu haben – wieso probierst du nicht herauszustechen, auch mit einem kleinem Budget?

Daher: Ein kleiner Guide für dein Merch-Game.

1. Deine Marke und dein Merch müssen zueinander passen

Am Anfang musst du dich fragen: Was macht uns/mich aus? Wo liegen meine kreativen Anknüpfungspunkte? Wie kann ich mich vermarkten oder irgendetwas an mir benutzen um Geld zu verdienen? Einfacher gesagt als getan.

Zwei Fragen, an denen du dich orientieren kannst:

  • Was inspiriert mich?

Sind deine Songs/Performance sehr themenbezogen? Ist bei dir ein Muster erkennbar, dass sich durch deine ganze Präsenz zieht (schreibst du z.B. viel über Nostalgie, Freundschaft oder Liebe?) Versuche Dinge zu verknüpfen – so dumm es klingt, nutze notfalls Assoziationsketten um auf Ideen zu kommen.

  • Was für Werte will ich vermitteln?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten sich zu präsentieren. Aber wir wollen dir mal ein paar Beispiele zeigen, damit du weißt was wir meinen:

Zum einen den legendere Kiss-Sarg, indem anscheinend auch Dimebag Darrell beerdigt wurde – für schlappe 3.300 Dollar zu kaufen.

Kiss-Sarg-Teaser

Was wir eigentlich damit sagen wollen – werde kreativ. Finde etwas, dass zu dir passt, zu deiner Ästhetik.

Die besten Merchandising-Ideen sind die, die sich ganz natürlich anfühlen. Klar kannst du brainstormen, um herauszufinden was am sinnvollsten ist, aber wenn du die Entscheidung getroffen hast, sollte sie sich richtig anfühlen.

Sei kreativ

Tatsächlich muss es nicht gleich ein Sarg sein, der im Kopf deiner Fans hängen bleiben muss. Feist haben sich zum Release von “Bittersweet Melodies” etwas überlegt, damit ihre Fans die Melodie besser im Kopf behalten oder immer mitsingen können.

Feist_Bittersweet_Melodie

Es muss nicht immer total ausgefallen sein – kleine Dinge, die den Moment von deinem Konzert einfangen, reichen vollkommen.

3. Normal, aber anders

Wenn du auf das Standart-Merch-Paket setzen möchtest, ist das kein Problem. Probier hierbei nur auf kleine Unterschiede zu setzen. Verkaufe zu jeder CD noch ein Plakat oder kreiere ein außergewöhnliches Artwork für dein neues Release.

Du musst dich immer fragen, würdest du es dir selbst kaufen? Vor allem wo man doch heutzutage eh alles streamen kann..

Athletics haben hier mit ihrer neuen Vinyl-Platte “Why Aren’t I Home?” alles richtig gemacht. Das Cover ist per Wärme veränderbar. Ergo: legst du deine Hand etwas länger auf das Cover, bleibt der Händeabdruck auf der Platte zu sehen. Sowas will man sich doch kaufen!!

Athletics_Vinyl_Cover
4. Einladender Merch-Stand

Jeder kennt es. Man kommt in der Location an, wenn man Glück hat gibt es einen Merch-Tisch, aber der sieht so unerotisch aus wie jegliche Erinnerungen früherer Emo-Punk-Phasen mit 14 Jahren.
Wenigstens hier ein bisschen Liebe reinbringen, aber wie?

Dekoration – pinke Girlanden, Lavalampen, ein farbiges Tuch, du hast freie Auswahl.

Und vergiss nicht die Preisschilder. Wichtig – denn niemand will nach deinen Preisen fragen. Klebe Schilder an deinen Merch, das macht es für deine Fans einfacher.

5. Preisrahmen

Du bist Newcomer, aber verkaufst deine Shirts für 20€? Aua. Gib dir selbst noch ein paar Jahre. Gute Shirts sind nicht billig, aber 20€ eindeutig zu viel. Ein paar Euro machen schon da den Unterschied – 12€? Klingt fair.

Nicht alle “Fans” wollen direkt 12€ ausgeben. Überleg dir Kleinigkeiten, die deine Zuhörer erwerben können (nicht unbedingt Schlüsselanhänger, außer es sind wirklich Coole!).

Kleiner Nachtrag zu dem Thema Merchstand-Design: 

Eine der Bands, die über Spinnup veröffentlichen, verwenden u.a. originale Requisiten aus ihren Musikvideos als Deko-Stütze! Ultraschall – Hut ab, geniale Idee!

Wir wollen wissen, was du für verrückte oder interessante Merch-Ideen hast/ Was du bereits verkauft hast?! Slide in our DM’s bei Instagram!


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