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SPINNUP TOP 5: Leicht zu vermeidende Twitter Fehler

Twitter ist ein praktisches Social Media Tool für Künstler ohne Plattenvertrag. Es wird kaum andere Plattformen geben, die dir mit 140 Zeichen diese Freiheit und potentielle Reichweite geben.

Aber was Tweets geben, können sie auch wieder nehmen, wenn sie nicht intelligent verwendet werden. Folgende Fehler solltest du also vermeiden.

1. Vergessen, einem neuen Fan zu danken

Eigentlich einfach, aber leicht zu übersehen. Wenn jemand sich die Mühe gemacht hat, dich bei Twitter aufzusuchen und sich aktiv mit dir verbinden will, ob es durch ein Folgen geschieht oder einen netten Kommentar, sag vielen Dank. Interesse kann sich schnell und ohne Vorankündigung wieder verflüchtigen, also lass deine Follower wissen, dass du sie bemerkt hast und es zu schätzen weißt.

2. Versuchen, dass berühmte Künstler dir folgen

Viele Künstler, die nicht unter Vertrag sind, verbringen eine viel Zeit damit, zu versuchen die Aufmerksamkeit großer Namen bei Twitter auf sich zu ziehen, damit diese ihnen folgen und sie re-tweeten. Wir sagen nicht, dass dass andere Künstler dich niemals unterstützen. Es passiert schon mal und du kannst das sicher, aber du solltest deine Bemühungen darauf fokussieren, Fans unter von Liebhabern von Musik zu gewinnen, die keine zu große Reichweite haben. Newcomer, die auf Twitter von berühmten Künstlern bemerkt und unterstützt werden, haben das nicht mit einem generischen ‘Bitte folge mir!’-Tweet geschafft. Künstler mit vielen Followern werden mit solchen Tweets jeden Tag überschwemmt.

3. Nur über dich selbst reden

Twitter ist ein  soziales Medium, es lebt von Unterhaltungen und der Sinn jeder Unterhaltung ist der, dass sie nicht nur in eine Richtung fließt. Das wäre dann nämlich ein Vortrag und keine Unterhaltung mehr. Du solltest sichergehen, dass du Twitter nicht nur dafür verwendest, um über eigene Pläne wie zukünftige Konzerte usw. zu reden. Twittere interessante Geschichten, die du erlebt oder beobachtet hast, nimm Fotos auf von Sachen, die lustig oder inspirierend sind, stell Fragen und verbinde dich mit Leuten. Du weißt schon, rede von Sachen, bei denen nicht nur du im Mittelpunkt stehst.

4. Twitter in einen Gedankenfluss verwandeln

Twitter ist definitiv nicht der Ort oder das Medium dafür, jeden einzelnen, klitzekleinen Gedanken, der dir in den Sinn kommt, zu teilen. Eines der Dinge, die Twitter so mächtig machen, ist die Unmittelbarkeit von allem – du kannst etwas denken oder sehen und dich sofort  selbst ausdrücken. Aber das soll eine Stärke bleiben, verwandele es lieber nicht in einen Alptraum.

5. Leute zuspammen

Wir haben das schon einmal erwähnt und werden es auch noch einmal tun, weil es so wichtig ist. Twitter kann eine zentrale Rolle in deiner Strategie dabei spielen, dein Profil zu prägen, eine Fangemeinde aufzubauen und deine Karriere weiterzubringen. Und das erreichst du nicht, indem du Leute auf Twitter nervst oder egozentrische Tweets an völlig Fremde schickst. Vielleicht denkst du, du bist nur ein sehr engagierter Förderer deiner Karriere, aber wenn du Sachen machst, die du als Empfänger selbst auch nicht erleben willst, dann bist du ein Spammer. Und das willst du bestimmt nicht sein.