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SPINNUP TOP 5: Gute Angewohnheiten, die jeder neue Künstler annehmen sollte

Das Entwickeln guter Angewohnheiten ist wie in allen anderen Bereichen auch in der Musik einer der Schlüssel zu dem Erfolg, den du dir wünschst. Einige tägliche Routinehandlungen bringen dich ein ganzes Stück weiter. Hier sind einige Aspekte, die du als Musiker zur Gewohnheit werden lassen solltest.

1. Auf E-Mails antworten
Für Promoter, Agenten, Manager, Plattenfirmen oder andere Mitglieder der Musikindustrie gehört es zu den lästigsten Dingen, mit dem Organisationschaos der Künstler zu tun haben zu müssen. Deine Inbox muss aufgeräumt und leer sein und wenn jemand dich anschreibt und dir eine Frage stellt, antworte sogleich. Auch wenn es zu dem Zeitpunkt nicht so wichtig erscheint: je größer der Eindruck von Zuverlässigkeit, den du bei den Leuten hinterlässt, um so größer ist die Tendenz, dass jemand dir nochmal schreiben wird. Eine dieser Mails könnte eine Gelegenheit für dich enthalten, die du möglicherweise nicht auf anderem Weg erhalten hättest.

2. Übung
Es gibt niemanden, dessen Job eine Reihe von Fertigkeiten erfordert (egal ob Musiker, Sportler oder Töpfer), der nicht sehr hart geübt hätte, um dorthin zu kommen, wo er heute steht. Es ist von extremer Wichtigkeit, deine Kunstfertigkeit nicht schleifen zu lassen und an ihr zu arbeiten, diese Einstellung wird Früchte tragen. Die Welt der Musik, die du dir eröffnen willst ist sehr hart und für jeden, der den Durchbruch schaffen will, gibt es eine Menge Dinge zu lernen. Jedoch kann kein Manager, keine Plattenfirma oder irgendjemand, der in diesem Geschäft etwas zählt einen Musiker zurückweisen, der gut ist. Übung macht den Meister, vorausgesetzt, du denkst niemals, bereits perfekt zu sein.

3. Körperliche Praktiken
Dies ist nichts spezifisches für Musiker, aber es ist eine wichtige Hilfe. Führe täglich eine halbe Stunde lang Übungen aus, die dein Herz-Kreislaufsystem trainieren, das wird dich zu einem energiegeladeneren, einsatzfähigeren und glücklicheren Menschen machen. Wir versprechen dir, dass dich dies bei deiner Musikkarriere unterstützen wird, auch wenn es so scheint, als ob es nichts mit den anderen Dingen auf dieser Liste zu tun hätte.

4. Schreiben
Du solltest täglich schreiben. Egal, ob du Sänger, Textschreiber, Bassist oder Schlagzeuger bist musst du dich der Erarbeitung neuen Materials widmen. Eine neue Basslinie, eine Textreihe, ein Gitarren-Riff, eine Melodie. Solange du täglich kreativ neue Dinge erarbeitest, wirst du hungrig bleiben und deine Musik  ist immer frisch und innovativ. Studien haben außerdem gezeigt, dass das Kreieren neuer Musik eine von zwei Tätigkeiten ist (die andere ist das Erlernen einer neuen Sprache), die im Erwachsenenalter neue Gehirnbereiche aktivieren und der Vorsorge gegen Alzheimer und Altersdemenz dienen. Das ist lediglich ein kleiner Bonus.

5. Network
Igitt! Oh Gott, was für ein schreckliches Wort. Viele hassen dieses Wort, beinahe verständlicherweise. Es stellt die Natürlichkeit und Direktheit einer Konversation in Frage und lässt die Idee aufkommen, dass du nur aus dem einen Grund mit einer Person sprichst und freundlich zu ihr bist, dass sie dir in Zukunft möglicherweise von Nutzen sein könnte. Aber es muss nicht wirklich so schlimm sein. Die Menschen im Musikgeschäft müssen sich untereinander kennen, damit die ganzen Handlungsabläufe zusammenhängend und effizient durchgeführt werden können. Versuche, es dir nicht als eine schäbige Aktivität vorzustellen, der Name lässt es schlimmer erscheinen, als es in Wahrheit ist, und wenn du die Menschen einmal kennengelernt hast, sind beinahe alle nett. Es ist vielleicht etwas befremdlich, aber es ist von Vorteil, wenn alle sich kennen und alle, mit denen du kommunizierst, werden am Ende auch deinen Wert schätzen können.

Bild (c) Daniel McCullum, 2008, Flickr CC