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SPINNUP TOP 5: Gründe, weshalb jeder ehrgeizige Künstler einen Manager haben sollte

Ist es für deine Musikkarriere wirklich wichtig, dass du einen Manager hast?

Ja, definitiv. Das heißt natürlich nicht, dass du als Künstler ohne Manager all deine Aktivitäten einstellen solltest. Du solltest aber in Erwägung ziehen, dass du eines Tages einen Manager wollen und brauchen wirst, um den Fortschritt deiner Musikkarriere voranzutreiben. Warum? Nun, zum Beispiel…

1. Du kannst dich besser auf deine musikalischen Aktivitäten konzentrieren  

Ein erfolgreicher Musiker zu werden ist eine Berufung, es ist ein allumfassender ‚Way of Life’, der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Für den Erfolg reicht es aber in der Regel nicht, einfach nur großartige Musik zu machen – obwohl das sicherlich eine elementare Voraussetzung ist. Aber da sind auch jede Menge andere Dinge, die erledigt werden müssen und die nicht all zu viel mit der eigentlichen Beschäftigung des Musikers zu tun haben. Und hier kommt der Manager ins Spiel. Du konzentrierst dich auf die Musik und er kümmert sich sich um den Rest. Du bist nicht Musiker geworden, weil du es so liebst, dich mit Verträgen, Geschäftsverhandlungen, Reiseplänen und dem ganzen Verwaltungskram zu befassen, stimmt’s? Falls du diese Frage mit ‚Ja’ beantwortet hast, dann findest du unter dem nächsten Punkt einen weiteren guten Grund, einen Manager zu haben…

2. Ein Manager ist die Person, die für dich ‚Nein’ sagt

Seien wir ehrlich, ‚Ja’ sagen ist in der Regel ziemlich einfach. Jeder liebt es, ein ‚Ja’ zu hören. Man fühlt sich dadurch anerkannt und alles ist in Ordnung. Ein ‚Nein’ kann sich sehr hart anhören. Es gibt aber Gelegenheiten, in denen es zwar einfach ist, ‚Ja’ zu etwas zu sagen, die richtige Antwort für dich in Wirklichkeit aber ein ‚Nein’ wäre. Und wenn du dich dazu nicht in der Lage fühlst, oder du fürchtest, dass dein ‚Nein’ fehl am Platz sein könnte, z.B. weil du unter Druck stehst, dann überlasse es deinem Manager. Es ist ein wichtiger Teil seines Jobs, genau zu wissen, wann und wie man ‚Nein’ sagen muss.

3. Einen guten Manager zu haben, zeigt, dass du es ernst meinst und ernst genommen wirst

Beachte das Wort ‚gut’ – einen üblen Manager zu haben ist viel schlechter, als gar keinen zu haben. Aber angenommen, du findest jemanden der weiß, was er tut: dann kann ein guter Manager einen Riesenunterschied ausmachen. Einen Manager zu haben ist ein deutliches Zeichen dafür, dass du Teil einer professionellen Struktur bist, die ernst genommen werden will und die auch ernst genommen wird. Weil du deine Musiktätigkeit mit Ernsthaftigkeit betreibst, und dir im Gegenzug das Gleiche von deinen Geschäfts- und Marketingpartnern erwartest. Natürlich möchtest du auch….

4. Angemessen bezahlt werden

Die Arbeit eines Künstlers ist nicht wie ein Fulltime-Job, bei dem du regelmäßig jede Woche oder jeden Monat dein Gehalt ausbezahlt bekommst. Man könnte es eher mit einem Freelancer oder Berater vergleichen. Man bezahlt dich für einen bestimmten Job oder bei Erreichen bestimmter Ziele oder Ergebnisse. Und wie jeder Freelancer oder Berater dir bestätigen kann, muss man manchmal hinter den Leuten herlaufen, um an sein Geld zu kommen. Nicht weil sie unehrlich wären oder dich nicht bezahlen wollen, es ist eben manchmal so, dass du die Leute daran erinnern musst, dass sie dir Geld schulden. Auch das kann ein Manager für dich übernehmen.

5. Ein renommiertes Label wird lieber Verhandlungen mit dir führen wollen, wenn du einen Manager hast

Und der letzte und vielleicht wichtigste Punkt ist der, dass jede Plattenfirma, die weiß was sie tut, lieber mit Künstlern Verträge verhandelt, die in professionellen Strukturen arbeiten. Sie wollen sicher gehen, dass die Person, mit der sie einen Vertrag unterzeichnen, völlige Klarheit über die Inhalte hat, denen sie zustimmt. Das ist die Arbeit eines Managers. Seine Hilfe besteht hierbei in der Beratung des Künstlers, wie er das Beste aus einem Vertrag oder Angebot herausholen kann, oder indem er schlechte Abschlüsse verhindert, die deinen Interessen zuwider laufen.

Für eine vollständige Übersicht zu diesen Fragen: Künstler-Management – Hintergründe.

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Bild (c) Voxphoto, 2010, Flickr CC