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SPINNUP TOP 5: Dinge, für die man Geld ausgeben sollte

Wenn du ein junger Künstler bist, der versucht, seinen Weg in der Welt der Musik zu machen, dann gehört ein großes Einkommen wohl noch nicht zu den Dingen, über die du dich freuen darfst. Es ist ein Klischee, aber es ist nicht selten einfach wahr, dass junge Bands in den frühen Stadien ihrer Laufbahn über ziemlich wenig Geld verfügen. Wenn das der Fall ist, willst du sicher gehen, dass du dein Geld nicht leichtfertig verschleuderst. Aber was sind die Dinge, für die man sein weniges Geld sinnvoll ausgibt?

1. Ausrüstung

Fühle dich nicht schuldig, Geld für Ausrüstung auszugeben. Nur weil es sehr viel Spaß macht, bedeutet das nicht, dass es nicht auch sehr wichtig ist. Ob du etwas zu deinem Pedal-Brett hinzufügst, ein neues Mikrofon besorgst oder ein neues Tom für dein Drum-Kit, es wird alles dazu beitragen, die Klangqualität deines Live-Acts zu verbessern. Natürlich sollte man vernünftig bleiben und nicht Pedale kaufen, die keiner braucht oder eine Posaune, die du nicht spielen kannst. Aber wir würden sagen: das meiste an Ausrüstung für euer Set kann nur eine gute Sache sein.

 2. Zeit für Proben

Ihr müsstet wirklich unglaublich viel proben, um an den Punkt zu gelangen, wo ihr zu viel probt. Ihr spielt im Proberaum zwar die selben Songs immer und immer wieder – das könnte langweilig werden und es ist harte Arbeit. Aber sobald ihr auf der Bühne steht, voller Adrenalin und Lampenfieber, werdet ihr froh sein zu wissen, dass ihr diese Lieder von vorne und hinten beherrscht und vor dieser euch bewundernden Menschenmenge wird euch der Song auch sicherlich nicht mehr langweilen!

3. Aufnahme

Aufnehmen ist eine emotionale und anstrengende Erfahrung, aber echt die Zeit und das Geld wert, solange ihr zum Aufnehmen bereit seid. Es nützt nichts, nach 10 Stunden Proben und 3 Gigs gleich ins Studio zu gehen und der Welt zu verkünden “Das ist unser Sound”. Gönnt euch Zeit, um eine Einheit zu werden und eine starke Sammlung an Songs zusammen zu stellen und zu entwickeln. Dann – und erst dann – geht ins Studio und seid bereit, Zeit und Geld dafür aufzuwenden. Hier ist es wert, mehr zu investieren. Du wirst froh sein, wenn du dann das Ergebnis hörst.

4. Web-Design

Als Band wollt ihr eine zentrale Anlaufstelle, auf der alle eure Gigs, Social Media Profile und Merchandise gefunden werden können. Dies zusammen mit Videos, Fotos und einer Bio, ganz zu schweigen von einem Aussehen, das eure Identität und euren Klang transportiert. Da lohnt es sich, einen Grafik-Designer und einen Web-Host zu bezahlen. Stelle sicher, hier kompetente Kenner ihres Fachs zu beauftragen. Die Webseite sollte wirklich professionell aussehen.

5. Konzerte geben

Wir wissen, was ihr denkt, und ja, in einer idealen Welt würden Konzerte etwas sein, das Geld abwirft, aber momentan sind diese Zeiten erst mal Zukunftsmusik. Um es in den Worten der Wall Street Banker zu sagen, auch wenn von denen eigentlich nur sehr wenige Musiker einen Rat annehmen würden: “Spekuliere, um anzuhäufen”.

Du musst dir ein Zimmer mieten, du musst unter Umständen für Werbung bezahlen, du hast vielleicht einen langen Anfahrtsweg zum Gig. Das gehört alles dazu, um eine Fangemeinde aufzubauen. Versuche natürlich so viel wie möglich über Tickets und Merchandise wieder rauszuholen, aber manchmal machst du eben Verluste. Selbst wenn dies der Fall ist, die Fans, die du dabei gewinnen konntest, werden eventuell Fans fürs Leben bleiben und du wirst sicher das Geld zurück bekommen, wenn die Dinge nach Plan laufen. Eine Sache, die wir nicht befürworten, ist es für Konzerte zu bezahlen. Wenn ein Veranstalter Geld von euch will, um einen Gig zu spielen, dann handelt es sich nicht um einen echten Veranstalter und du solltest ihn meiden.

Bild (c) Will Spaetzel, 2004, Flickr CC