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SPINNUP TOP 5: Die eigene Künstler Webseite gestalten

Deine Webseite ist deine Chance, dir eine eigene online Präsenz zu gestalten. Hier laufen alle Stränge zusammen, die dich als Künstler/in definieren.

Da du deine Webseite so gestalten kannst wie du es möchtest, vorausgesetzt deine Designvorstellungen übersteigen nicht dein Budget, solltest du darüber nachdenken, welche Funktionen sie abdecken soll.

Hier sind ein paar Aspekte, die du dir vor der Erstellung einer eigenen Webseite überlegen solltest:

1. Das Design Deiner Webseite

Das Design bzw. Layout deiner Webseite ist sehr wichtig. Abgesehen davon, dass es zu deiner Marke als Künstler/in passen sollte, gibt es auch ein paar praktische Voraussetzungen für ein gutes Webseitenlayout.

Damit der User schnell findet was er sucht solltest du ihm alle wichtigen Informationen auf einen Blick und klar strukturiert auf deiner Webseite präsentieren. Versuche dabei den User auf deiner Seite zu halten und ihn nicht durch zu viele Links, die zu externen Webseiten führen, wieder zu verlieren. Du willst den Besucher höchstens auf dein Spotify Profil, oder in den iTunes Store schicken, um deine Musik zu streamen oder zu kaufen, jedoch nicht bevor er weiß wer du bist und was du machst. Das Design deiner Webseite sollte außerdem zu deinem Markenauftritt passen und mit bisherigen Veröffentlichungen konsistent sein.

2. Lohnt sich ein eigener Shop?

Einen eigenen Shop auf deiner Webseite zu haben ist definitiv von Vorteil, weil du hier höhere Margen hast und am Ende mehr Geld bei dir hängen bleibt. Die Leute kennen dich in diesem Fall schon und sind von deiner Musik begeistert. Sie möchten deine CD oder LP also direkt auf deiner Seite kaufen, oder auch ein T-Shirt  – du allein triffst die Entscheidung, was sie in deinem Shop finden. So gewinnst du neue Fans und kannst dir über Merchandise auch noch ein paar Euros dazu verdienen.

 3. Live Auftritte

Live Auftritte gehören zum Basisgeschäft für jeden Künstler. Du musst den Leuten mehrere Gelegenheiten geben, deine Live Performance zu sehen. Kommuniziere dazu alle deine Konzerttermine gut sichtbar auf deiner Webseite und füge Ticket Links hinzu, die auch funktionieren.

4. Zugang zur Musik

Was machst du? Musik. Genau. Wo ist die? Du würdest staunen, wie viele Musiker ihre Musik nicht auf der Homepage ihrer Webseite einbinden. Aber genau darum geht es doch, das ist doch der Grund warum die Leute auf deine Seite kommen. Darum solltest du sie da auch gut präsentieren, sodass der Besucher gleich sieht: “Hier spielt die Musik.” Dazu kannst du zum Beispiel deine YouTube Musikvideos oder einen Spotify Player einbauen. Auch Talent Scouts und Booker wollen deine Musikvideos, Tracks und Fotos auf einer Plattform sehen und nicht stundenlang bei Google recherchieren müssen, um zu wissen wie du klingst.

 5. Persönliche Note

Heute mehr denn je wollen die Leute die Person oder Gruppe kennen, der sie zuhören. Durch Reality-TV und Unterhaltungs-Shows wie X-Factor und ‘The Voice’ haben manche Fans sogar das Gefühl, sie hätten das Recht denjenigen zu kennen, dem sie zuhören. Vielleicht kannst du sie mit einem Blog zufrieden stellen oder deiner persönlich geschriebenen Biografie. Oder du entziehst dich diesem Trend und ignorierst das Ganze. Vielleicht finden dich die Leute dann geheimnisvoll. Überleg dir immer gut, wie du dich darstellen willst – auf deiner Webseite hast du alle Möglichkeiten. Verliere also bei deinen Gedanken an Struktur und Ordnung deine individuelle Darstellung als Künstler nicht aus den Augen, die geheime Zutat, die nur du kennst.