Ein erfolgreicher Musiker zu sein ist nicht leicht. Mach dir das Künstlerleben nicht unnötig schwer! Bei vielen Newcomern sehen wir oft die gleichen Fehler. Darum einmal zusammengefasst, wovon wir dir abraten:

1. Komplizierter Kontaktaufbau

Du wärst überrascht, wie oft dieser Punkt übersehen wird. Als vertragsloser Künstler ist es deine höchste Priorität, sicherzustellen, dass du für die Leute leicht zu finden bist – sei es für Fans, Promoter, Manager, Plattenfirmen, oder wen auch immer. Wenn du als Künstler mit deiner Musik an die Öffentlichkeit gehst, zum Beispiel mit Hilfe von Spinnup, dann ist es wichtig, dass dich jemand, dessen Interesse du geweckt hast, auch finden kann. Stelle sicher, dass du deine Kontaktdaten wie z.B. eine E-Mail-Adresse online hast, um Interessenten die Möglichkeit zu geben dich persönlich zu kontaktieren.

2. Komplizierter Zugang zu deiner Musik

Damit Fans oder Musikbusiness auf deine Musik aufmerksam werden können, müssen deine Songs gehört werden können. Daher ist es wichtig, dass du es so leicht wie möglich machst (und kostenlos), deine Musik tatsächlich hören zu können. Spotify, YouTube oder SoundCloud, du hast die freie Wahl. Du musst dazu keine Unmengen an Musik hochladen. Ein paar Tracks müssen jedoch einfach auffindbar und abspielbar sein. Tracks, die zeigen was du kannst und die mit nur einem Klick über deine wichtigsten Online-Profile erreichbar sind. Wir empfehlen immer, deine Musik auf so vielen relevanten Plattformen wie möglich zu veröffentlichen (also auch iTunes, Deezer, Napster, Amazon & Co.), denn auf jeder dieser Plattformen tummeln sich potenzielle Hörer.

3. Fans anderer Künstler abwerben

“Wenn dir das gefällt, dann wird dich meine Musik umhauen!” – Manche Leute glauben, dass sie die Fans und Social Media Follower anderer Musiker klauen können, indem sie vorgeben, ähnlich zu sein und einen Link zu ihrer eigenen Musik auf fremden Pinnwänden posten. Das funktioniert selten. Und: es ist sehr schnell sehr, sehr nervig.

4. ‘Follow me’ Tweets und Posts versenden

An sich ist das kein Problem, solange diese Tweets und Posts nicht aggressiv oder bettelnd wirken. Menschen beschließen, einem Twitter-Feed oder einer Facebook-Seite zu folgen, weil sie sich für diese Person interessieren oder sie bewundern. Möglicherweise gibt es gemeinsame Interessen oder Themenfelder. Es kann viele Gründe geben, jemandem zu folgen. Was nicht dazu gehört, ist ein Tweet oder eine Nachricht von einem völlig Unbekannten, der den Empfänger anbettelt oder – noch schlimmer – drohend auffordert, ihm zu folgen. Du würdest sicher auch niemandem folgen, von dem du noch nie etwas gehört hast.

5. Vermeide jegliche Form von Spam

Ja, es kann ein langer und steiniger Weg sein, die Menschen auf dich aufmerksam zu machen und für dich zu begeistern. Die Spam-Überholspur zu nehmen, kann sich produktiv anfühlen, weil du etwas unternommen hast. Man weiß ja nie was dabei vielleicht doch hängenbleibt. Wenn nur einer, der sonst nicht auf dich gestoßen wäre, ins Netz geht wäre das schon super. Ist doch einen Versuch wert, oder? Ist es leider nicht. Die Leute deiner Zielgruppe, die du für dich gewinnen willst, werden nie auf Spam antworten. Außerdem wirst du, wenn auch nicht professionell, zu einem Spammer, wenn du zahllose generische E-Mails an Personen sendest, die nie etwas von dir gehört haben. Eigentlich bist du aber Musiker und genau das solltest du auch bleiben. Also halte dich an die Musik und vergiss Spam.