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SPINNUP TOP 5: Dinge, die du beachten solltest, wenn du ein Online-Profil aufbaust

Euer Online-Profil als Künstler oder Band war noch nie so wichtig wie im heutigen, digitalen Zeitalter. Was auch immer du über das Internet denkst, wie sehr du auch Tradition liebst, und auch wenn du denkst, dass Led Zeppelin schließlich auch ohne Online-Profil Erfolg hatten: Ohne Online-Präsenz geht heute gar nichts mehr, wenn man überregional Fans erreichen möchte!

1. YouTube

Die eine Sache, an die man bei YouTube wie auch bei allen anderen Formen der sozialen Medien denken sollte: Klasse statt Masse. Vielleicht kennst du ein paar Freunde, die ein hochwertiges und doch preiswertes Video für euch  drehen können. Es gibt so viele spannende Inhalte und Themen, aus denen du wählen kannst – von live Videos über Tourblogs und Videotagebücher bis hin zu klassischen Musikvideos! Und wenn du erst mal gute Videos hast, ist es wichtig, diese auch gut zu verlinken. Bindet die Videos auf eurer Webseite ein, postet sie in anderen sozialen Medien und nutzt die Möglichkeiten in YouTube, um eure anderen Videos aus einem Video heraus zu verlinken. Das sind alles gute Ideen, um ein Publikum auf eure Musik aufmerksam und es nach euren Inhalten süchtig zu machen.

2. SoundCloud

Dies ist ein guter Ort, um die Dinge in Bewegung zu halten. Während die Auswahl der Videos, die du auf YouTube hast, relativ statisch bleiben wird, bietet die Einfachheit von Soundcloud die Gelegenheit, das Material zu wechseln, das du der Öffentlichkeit zur Verfügung stellst, um Feedback für neues Material zu bekommen und Demos zu den kommenden Veröffentlichungen aufzunehmen. Wenn ihr euren Account auf Soundcloud richtig verwaltet, kann das eine sehr interessante Möglichkeit sein, Hype und eine Fangemeinde aufzubauen.

3. Twitter

Der Schlüssel zu Erfolg mit deinem Twitter-Profil ist Balance. Nicht ständig tweeten, aber Twitter auch nicht völlig vernachlässigen. Informiere deine Fans über alle Veröffentlichungen, die du machst, Konzerte, die du spielst oder jede andere spannende Information, von der du das Gefühl hast, dass sie irgendwie relevant ist. Steige Leuten nicht ständig nach oder mache andere Bands nieder. Das sieht nicht gut aus. Und re-tweete Lob nicht, du wirst staunen, wie wenig Leute das sehen wollen.

4. Facebook

Facebook sollte ähnlich behandelt werden wie Twitter,  möglicherweise mit mehr eingebetteten Videos. Es könnte eine gute Idee sein, euer Facebook und Twitter-Konto miteinander zu verbinden, um Zeit zu sparen. Der Schlüssel bei Facebook ist, zu interagieren – das heißt, auf Fans zu reagieren, die euch benachrichtigen, oder auf die Chronik eurer Seite schreiben. Ihr solltet auch Widgets haben, die eure Seite mit euren Soundcloud und YouTube Seiten verbinden.

5. Webseite

Dies sollte eure zentrale Drehscheibe im Internet sein. Mit Links zu allen euren Social Media Profilen und von diesen Profilen aus auch zurück auf eure Webseite. Alles sollte miteinander verbunden sein. Die Webseite sollte auch das Herzstück sein, wo ausgewähltes Material wie Bilder, Videos und eure Bandbiographie zu finden ist. Außerdem sollte hier Material für die Presse zum Download bereit stehen. Hier liegt eure Chance, visuell zu glänzen und sich künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Die andere wichtige Sache für eure Webseite ist ein Shop, in dem ihr zum Beispiel eigenes Merchandising anbieten könnt. Das kann eure Chance sein, ein bisschen Geld zu verdienen und von dem Traffic, den ihr durch die sozialen Medien geschafft habt, zu profitieren. Auch eure Tourdaten mit Links zur Buchung von Tickets sollten gut sichtbar dargestellt sein.

Mehr Infos zum Aufbau einer eigenen Webseite findest du auch HIER!

Bild (c) Bruno Girin, 2005, Flickr CC