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SPINNUP TOP 5: Dinge, die wir von den Beatles lernen können

Die Beatles werden oft als die größte Band aller Zeiten bezeichnet. Sie schufen während ihrer erfolgreichen Jahre ein unglaublich vielfältiges Spektrum an Musik und revolutionierten die Musikwelt mit ihrem Konzeptalbum “Sgt. Pepper”.

In der modernen Popmusik spielen die fünf britischen Musiker eine große Schlüsselrolle. Denn bis heute sind sie Vorbild für viele Newcomer und das zu Recht. Was ihr noch alles von der Band lernen könnt:

1. Übung macht den Meister

John, Paul und George begegneten sich während ihrer Teenagerzeit und spielten in verschiedenen Formationen, bevor sie sich schließlich auf ‚The Beatles‘ festlegten. Im Jahre 1960, schafften sie es, in Hamburg ein Langzeit-Engagement zu erhalten. Dort traten sie insgesamt über 1200 Mal auf. Die jungen Männer wussten von Anfang an was sie wollten und was sie dafür opfern mussten. Ihr Leben bestand aus Songs schreiben, Proben und Konzerten.
Vor allem als Newcomer muss man viel Bühnenerfahrung sammeln, selbst wenn das bedeutet vor nur einer Handvoll Besucher zu spielen. Diese Erfahrung mussten auch die Beatles machen. Doch selbst die Meinung eines einzelnen Zuschauers kann sich via Schneeballeffekt schnell verbreiten und so gilt es von Anfang an zu überzeugen.

2. Durch regelmäßige Auftritte eine Fangemeinde aufbauen

Du kannst tweeten, hashtaggen und alle möglichen Fanseiten aufbauen, aber nichts wirkt effektiver als gute, altmodische Gigs und davon am besten gleich 100. Du musst spielen, spielen, spielen. Der beste Weg, deine Fangemeinden aufzubauen, ist bei Weitem immer noch das Live Spielen vor einem realen Publikum. Regelmäßige Auftritte im Cavern Club in Liverpool und Reisen, wie nach Hamburg, brachten den Beatles massenweise neue Fans ein. Doch überzeugten ihre Gigs auch qualitativ. Sorge dafür, dass jeder Gig einen guten Eindruck hinterlässt und du nicht in der Menge der Konzerterinnerungen der Menschen untergehst.

3. Image is everything

Heutzutage leben wir in einer Zeit, wo es nicht mehr nur auf die Musik ankommt. Natürlich steht die Musik an erster Stelle, aber nur weil die Jungs von Nirvana Second Hand Klamotten trugen, heißt das nicht, dass es sich dabei nicht um ein spezifisches Image handelte. Woran denkt man zu erst wenn man an das Image der Beatles denkt? Klar: Topffrisuren, Anzüge und frisch rasierte Gesichter. Die Beatles haben recht früh die Wichtigkeit dieses Punktes verstanden und sich ihm angepasst, nachdem ihr Manager Brian Epstein ihnen klar sagte: ‚Keine Jeans, keine Lederjacken und keine Exzesse mehr.’ Er wollte, dass sie professionell aussahen. Also befreite er sie von allem Unpassenden, steckte sie in Anzüge und gab ihnen als Band ein Image. Heutzutage ist es nicht einfacher geworden, eine eigenen Identität zu entwickeln – ein Markenzeichen zu finden, es zu kreieren. Finde deine Besonderheit, dein Markenzeichen und verstärk es, male es rot an und bau dein Image darauf auf.

4. Halte durch

Auch die Beatles mussten mit Zurückweisungen zurecht kommen. 1962 organisierte ihr Manager Brain Epstein ihnen einen Vorspieltermin bei der Plattenfirma Decca Records, jedoch ohne Erfolg. Man sagte ihnen, dass “Gitarrengruppen aus der Mode kommen” würden. Drei Monate später hatten sie ihren ersten Plattenvertrag und was danach kam ist Geschichte.
Die Beatles ließen sich nie durch Misserfolge von dem abbringen, was ihnen Spaß machte. Ob es schlechte Kritiken waren, Ablehnung oder sogar der tragische Tod des früheren Mitglieds Stuart Sutcliffe – sie blieben am Ball. Vor allem in der heutigen Zeit erwarten wir meist sofort Erfolge. Wir sind zu ungeduldig geworden, um zu warten. Dabei wissen wir eigentlich: je mehr Zeit wir in eine Sache investieren, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, Erfolg zu haben.

5. Ehre deine Einflüsse 

Nur wenige Künstler waren so offen und transparent in Bezug auf ihre musikalischen Einflüsse, wie die Beatles. Von Buddy Holly, Chuck Berry bis zu Little Richard – sie alle haben die Beatles inspiriert. In ihren frühen Aufnahmen kopierten die vier Liverpooler ihre Helden, sprachen in Interviews immer offen über sie und ahmten selbst deren Kompositionsstil häufig nach. Auch der Name ‚The Beatles’ wurde als Anspielung auf Buddy Holly’s Band ‚The Crickets’ verstanden.
Sei nicht negativ abgeneigt, was musikalische Inspiration angeht. Wir alle können immer von den Besten lernen. Und wer weiß – vielleicht hilft dir das sogar deinen eigenen Stil zu finden.


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