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SPINNUP TOP 5: Das solltest du beim Mastering beachten

Bevor du deine Tracks veröffentlichst, möchtest du sicherstellen, dass der Sound so gut wie möglich ist. Dafür musst du dich mit der Frage befassen, wie du deine Aufnahmen mastern willst.

Die mit Spinnup befreundeten Metropolis Studios gehören zu den besten Tonstudios Europas und dort arbeiten auch einige der weltbesten Masteringenieure. Wir haben sie um einige Tipps zum Thema Mastering gebeten. Was solltest du beachten, bevor du deine Tracks ins Mastering gibst?

1. Tracks ohne Mastering verschicken

Vermeide es, deine Tracks selbst zu „mastern” bevor du sie zum Mastering verschickst. Falls du Referenz-Files deiner Aufnahmen herausgegeben hast und digitale Begrenzungen eigerichtet hast um sie lauter zu machen, dann denk daran, dass du deinem Masteringenieur beide Mixe mitschickst, mit und ohne digitale Begrenzung. Auf diese Art wird er oder sie eine Vorstellung darüber haben, wie laut deine Tracks gehört wurden und es wird eine hilfreiche Leitlinie bei der Bestimmung sein, welche Lautstärke bei dem fertigen Master angestrebt werden soll.

2. Die richtige Auflösung

Exportiere deine Masterfiles immer in einer 24bit Auflösung. Niemals 16bit.

3. Alle Tracks gesammelt verschicken

Sende deinem Toningenieur all deine Files immer gesammelt. Wenn du einen Release mit mehreren Tracks planst, dann ist es sehr viel einfacher, Inkonsistenzen zwischen den einzelnen Stücken zu vermeiden, wenn dem Masteringenieur alle Stücke gleichzeitig zur Verfügung stehen. Falls du deine Files nacheinander zum Mastern schickst, ist es unmöglich, Song-zu-Song-Übergänge vorherzusehen und dies kann dazu führen, dass die früheren Stücke nochmals gemastert werden müssen, damit sie zu den späteren Mixes passen. Sorge dafür, dass alle Tracks zugleich bearbeitet werden können.

4. Spielraum lassen

Lass beim Abmixen etwa 1/2 bis 1dB Spielraum nach oben in deinen Files. Vermeide es, in den „roten Bereich“ zu gelangen. Wenn es ans Mastern geht, wäre das eine ganz schlechte Voraussetzung.  

5. Überkompression vermeiden

Achte unbedingt darauf, Überkompression zu vermeiden. Überkompression  ist das einzige, was in der Masteringphase nicht mehr repariert werden kann.

Bild (c) Michael, 2011, Flickr CC