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Spinnup Introducing #109: Pablo Brooks

109. Spinnup Introducing

In der Rubrik INTRODUCING stellen wir dir einen Künstler oder eine Band vor. Heute: Pablo Brooks

Der junge Songwriter ist uns das erste Mal aufgefallen, als er seine Single “Recurring Roles” veröffentlicht hat. Seine neueste Single “Rules“, ein elektronischerer Track, läuft bei uns im Büro rauf und runter. Mit 15 Jahren hat der junge Sänger schon über 15.000 Follower bei Instagram und fängt gerade erst an durchzustarten.

Wir haben uns mit dem jungen Künstler unterhalten und wollten wissen, was er uns mit seiner Debüt-EP Red Eyes, Blue Skin sagen möchte.

Was kannst du über dich und deine Karriere als Musiker erzählen?

Ich bin 15 Jahre alt, in Düsseldorf aufgewachsen und obwohl meine Familie eigentlich genau das Gegenteil von musikalisch ist, lief bei uns zu Hause dauerhaft Musik. Ich hab immer gesungen, mir Melodien ausgedacht und die gesungen, aber je älter ich wurde umso mehr machten Songs und Melodien Sinn für mich. Ich fing an zu verstehen wie “Musik” funktioniert und konnte so eigene Songs schreiben. Nach einiger Zeit war ich in der Lage mir selbst Gitarre und Klavier spielen beizubringen. In dem Zeitraum fing ich an meine Cover ganz klassisch bei YouTube zu posten. Meinen ersten eigenen richtig-fertigen Song habe ich tatsächlich erst letztes Jahr geschrieben, aber ab da ging es sehr schnell. Im Januar 2018 veröffentlichte ich meine erste Single “Recurring Role”, die vielen Menschen gefiel und im Mai 2018 veröffentlichte ich meine zweite Single “Rules”.

Was sind deine musikalischen Einflüsse?

Ich würde mich da nicht auf eine Person beschränken. Da ich einen sehr breitgefächerten Musikgeschmack habe, denke ich auch, dass ich eine Menge verschiedener Einflüsse habe, die meine Musik so klingen lassen, wie sie nun klingt. Trotzdem denke ich, dass mein größter Einfluss Lorde ist. Ihr Songwriting macht für mich einfach Sinn und ihre Bühnenpräsenz ist nicht von dieser Welt. Andere einflussreiche Künstler sind für mich auf jeden Fall Amy Winehouse, St. Vincent, Pink Floyd, Frank Ocean, Billie Eilish und Lana Del Rey.

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Deine Debüt-EP wurde letzte Woche veröffentlicht, kannst du uns erzählen wo deine Inspiration hinter der EP liegt?

Die Platte ist sehr persönlich und intim. Die meisten Songs habe ich geschrieben, während ich mich selbst in einem Findungsprozess befand. Das Leben als Teeanger, Probleme die es auf der Welt gibt, über die Liebe, aber auch über das Loslassen. Dinge können sich so schnell ändern, vor allem wenn du noch jung bist – denn eigentlich weiß niemand so richtig, was gerade abgeht und das kann manchmal ziemlich überwältigend sein. Doch ich habe das immer durch meine Musik verarbeiten können und so kam die Platte zustande.

Der Schritt von der Single zu einer EP ist (und das darf man nicht als Künstler unterschätzen) doch ein größerer, wie hast du die EP erschaffen? 

Ich habe kein fancy Equipment und bin auch nicht in’s große Studio gegangen, um die Songs zu recorden. Daher habe ich eigentlich die ganze Platte in meinem Schlafzimmer aufgenommen, manchmal waren noch meine Freunde dabei, aber manchmal eben auch ganz alleine um 3 Uhr morgens. Kein Label hinter sich zu haben kann sehr herausfordernd sein, aber genau das hat es mir auch ermöglicht alle Aufnahmen nach meinen Vorstellungen fertig zu stellen. Zudem haben sich meine Producing-Skills in der Zeit wirklich verbessert, da ich vorher keine Ahnung hatte, wie man z.B. Vocals richtig abmischt.

Was sind die versteckten Botschaften, die du uns in deinen Songs mitteilen willst/ Was macht dein Songwriting aus?

Was mich so am Songwriting fasziniert, ist das jeder eine unterschiedliche Bedeutung in deinen Worten finden kann. Meine Musik hat immer eine Message. Wenn wir uns “Rules” als Beispiel anschauen: Rules handelt von den Waffengesetzen und dem “Black Lives Matter-Movement”. Zwei Themen, die mir sehr am Herzen liegen. Die Möglichkeit, eine Nachricht durch die Musik zu übermitteln, ist wirklich großartig.

Eine letzte Frage noch: Was sollen deine Hörer mitnehmen, nachdem sie deine Musik gehört haben?

Die Leute sollen nur das fühlen, was sie in dem Moment fühlen. Ich möchte niemandem vorgeben, was er zu fühlen hat, wenn er meine Musik hört. Das ist ja gerade das schöne daran, jede Musik ist offen für Interpretationen. Ein Song kann für mich eine komplett andere Bedeutung haben, als für andere Menschen.

Der junge Künstler fängt gerade erst an. Folge Pablo Brooks auf Spotify und Instagram um immer up-to-date zu bleiben und hör dir auf jeden Fall seine Debüt-EP Red Eyes, Blue Skin an.


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