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Gute Musik braucht ein gutes Cover – unsere Tipps für dein Artwork

Klar, wie sonst auch im Leben kommt es bei deiner Veröffentlichung vor allem auf die inneren Werte an, also die Musik. Mindestens genauso wichtig ist es aber, viel Herzblut und Kreativität in dein Covermotiv zu stecken – es ist das visuelle Aushängeschild deines Releases. Wir verraten dir einige Tipps, was ein gelungenes Release-Artwork ausmacht!

 

Folgende Themen werden wir genauer durchleuchten:

• Was es beim Design deines Covers zu beachten gilt
• Wege und Methoden, dein neues Cover zu erstellen
• Häufige Probleme, die wir beim Überprüfen der Releases entdecken

 

Was du beachten solltest, wenn du deiner Kreativität freien Lauf lässt

Dein Cover steht repräsentativ für deine Musik (und das dazugehörige Genre), dein Künstler-Image und deine Marke. Wenn du genauer hinsiehst, wirst du in den Veröffentlichungen bekannter Künstlern einen roten Faden hinsichtlich der Gestaltung erkennen können.

Jedes Genre hat typische Gestaltungsformen, die immer wieder kehren: Hip Hop Artists posen gerne auf dem Cover, entweder allein oder mit der ganzen Crew. Metal- und Rockbands nutzen oft große schwarze Typo und eher bedrohliche Motive und Folkbands haben eine auffällige Vorliebe für gemalte Artworks aus Aquarell und Tusche oder nutzen Fotomotive von Wäldern, Bergen und rauer Natur. Wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel und obige Aufzählung ist eher mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

Egal ob du dich für eine Grafik mit großer Typo, ein Bandportrait mit Schrift oder für abstrakte Kunst auf deinem Cover entscheidest, der alles entscheidende Punkt ist, dass dein Cover unbedingt zu deiner Musik und deiner Aussage passen sollte. Es gibt den ersten kleinen Vorgeschmack darauf, was mich als Zuhörer erwarten wird, wenn ich auf „Play“ drücke.

Also, was sind deine Möglichkeiten? Zuerst einmal kannst du einen Blick auf deine musikalischen Einflüsse werfen und deren Cover analysieren. Dasselbe gilt für das Genre, in dem du dich bewegst – achte auf häufige Motive, Farben, wiederkehrende Bildsprache usw., lass dich davon inspirieren und kreiere dein eigenes Design.  Wichtig ist, einzigartig zu bleiben. Jegliche Inspiration ist erlaubt (geht z. B. gut bei Instagram oder Pinterest), Designs zu klauen aber definitiv uncool und nicht erlaubt.

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Wege und Methoden, dein neues Cover zu erstellen

Wer gute Grafiksoftware-Skills besitzt, kann sich nach erfolgreicher Recherche und Inspiration gleich selbst ans Werk machen. Oder aber, man hat talentierte Künstler, Gestalterinnen oder Photoshop-Philipp im Freundeskreis.

Alternativ gibt es Plattformen, auf denen du ein gutes Coverdesign bekommst, ohne deine ganzen Ersparnisse dafür ausgeben zu müssen: unsere Freunde von Cover Art Factory sind dafür zum Beispiel eine gute Adresse. Für Spinnup-Nutzer bieten sie sogar ein exklusives Sonderangebot an, welches du hier findest. In ihren eigenen Worten: “Du wählst ein Cover Design aus unserem großen Portfolio aus, lädst dein Bild hoch und gibst deine Infos ein.” Fertig!

Für diejenigen unter euch, denen DIY auch beim Artwork wichtig ist, aber noch nicht ausreichend Skills vorhanden sind, gibt es zahlreiche Tutorials auf YouTube, die dabei helfen können, die Basics zu lernen und die Arbeit mit Grafikprogrammen zu erleichtern.

Wenn du kein Photoshop oder ein anderes Grafikprogramm hast, kannst du die Webseite Canva nutzen, ein kostenloses Online-Bildbearbeitungsprogramm mit einer großen Auswahl an Tutorials und Tipps zur Covergestaltung.

Was du auf jeden Fall beachten solltest: Auf Spotify ist dein Cover zwar präsent, aber relativ klein zu sehen. Das heißt, kleine Details werden schnell übersehen, genau wie kleine Schriften. Sei dir diesem bewusst und arbeite möglicherweise mit plakativen Designs.

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Häufige Probleme, die wir beim Überprüfen der Releases entdecken

Unser Spinnup-Team hört sich jedes hochgeladene Release an und prüft natürlich auch die Qualität der hochgeladenen Cover. Manchmal entdecken wir dabei auch Fehler oder Probleme in den angelieferten Dateien. Deshalb hier ein paar hilfreiche Tipps, was es bei der Fertigstellung eures Artworks zu beachten gilt:

Pixel, Pixel, Pixel

Eines der häufigsten Probleme, auf das wir stoßen, ist die Verpixelung von Coverbildern aufgrund der falschen Größe oder nicht exakt quadratischer Seitenverhältnisse. Auch sehen Coverbilder aufgrund dessen manchmal unscharf oder verschwommen aus, wenn sie zum Beispiel gedehnt oder nur in eine Richtung vergrößert werden. Für ein optimales Ergebnis beim Upload achte daher bitte darauf, dass deine Grafikdatei ein perfektes Quadrat ist und mindestens 2800 x 2800 Pixel hat.

 

„Ich möchte gerne meiner Familie danken für …“

Zu viel Text ist ein weiteres Problem. Streamingdienste wie Spotify, Apple Music, Deezer und Co. haben sehr strenge Vorgaben, wie viel Text auf einem Cover erlaubt ist. Es gibt genaue Richtlinien darüber, was erlaubt ist und was nicht, mehr Details dazu findest du hier.
Erlaubt ist der Name des Haupt-Artists, der auf allen Tracks zu hören ist (bei einem Album) und der Titel deines Releases. Feature-Artists können hierbei leider nicht berücksichtigt werden. Auch die Variante, nur eine Grafik/ein Foto als Cover zu nehmen und gänzlich auf Text zu verzichten ist erlaubt. Weniger ist hier oft mehr!

 

Die Sache mit dem richtigen Dateiformat: PNG vs. JPEG

Dieser Fall ist schnell gelöst, indem du einfach immer die originale Quelldatei als .jpeg exportierst. Dateien im .png Format neigen dazu, nicht alle Bildebenen zuverlässig zu übertragen, was dazu führt, dass einige Elemente im Bild dann ungewollt ausgeblichen oder verpixelt aussehen können. Glücklicherweise passiert das bei .jpeg Dateien nicht.

Und das war‘s auch schon! Wir hoffen, dass dir diese Infos bei der Erstellung deines Artworks für dein nächstes Release helfen können. Falls du noch Fragen oder Bedenken bezüglich Anforderungen zu Dateiformaten hast, findest du Antworten und viele hilfreiche Artikel zum Thema in unseren Spinnup-FAQs. Hast du dagegen schon dein fertiges Artwork vorliegen und bist bereit, dein neues Release hochzuladen? Dann geht’s hier lang!