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Female voices: unsere Interviewreihe zum Weltfrauentag

Who run the world… girls! Wir nehmen uns den heutigen Weltfrauentag zum Anlass und stellen dir in einer Interviewreihe den ganzen März über besondere Akteurinnen der Musikbranche vor. Um gleichzeitig unsere Spinnup-Künstlerinnen in den Fokus zu rücken, sprechen wir heute mit Georgie Koch, Content & Communications Managerin bei Spinnup in London.

 

1. Georgie, erzähl’ uns doch kurz, was du bei Spinnup so machst:
Ich bin Content- und Communications-Managerin hier bei Spinnup. Im Central-Team kümmere ich mich um alles, was mit oder an unsere Künstler kommuniziert wird – also die Webseite, Social-Media-Kanäle, E-Mails und redaktionelle Inhalte. Das mache ich hauptsächlich für unsere englischsprachigen Kanäle, arbeite aber auch eng mit unseren Büros in den verschiedenen Ländern zusammen, z. B. Spinnup Deutschland.

 

2. Apropos Arbeiten im Bereich Kommunikation: Welche Stärken braucht man als Artist, um sein Publikum zu erreichen und zu begeistern?

Ich denke, um dein Publikum zu erreichen, musst du lernen es zu verstehen. Was mögen deine Fans an dir? Was gefällt ihnen an deiner Musik? Was erwarten sie von dir? Du musst in der Lage sein, dich in dein Publikum einzufühlen und herauszufinden, was es antreibt. Für uns bedeutet das, Künstlern in jedem Aspekt ihrer Karriere zu helfen, indem wir ihnen Inhalte, Werkzeuge, Informationen und Möglichkeiten bieten, die ihnen helfen, die nächste Stufe ihrer Karriere zu erreichen.

 

3. Wenn wir uns unsere Statistiken ansehen, sehen wir mehr männliche als weibliche Künstler, die bei Spinnup registriert sind. Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür?

Persönlich denke ich, es könnte daran liegen, dass Frauen eher nach innen reflektieren und sich stärker mit Selbstzweifeln auseinander setzen als Männer und sich weniger wahrscheinlich in eine sehr sprunghafte, unsichere Umgebung stürzen, in der man mit Ablehnung oder Enttäuschung konfrontiert werden könnte. Die Musikindustrie im Allgemeinen ist ein ziemlich männerdominiertes Feld, so dass sie für viele Frauen einschüchternd sein könnte.

 

4. Wie schaffen wir es, mehr Künstlerinnen zu ermutigen, ihre Musik zu veröffentlichen?

Sichtbarkeit – damit fängt es an. Mehr davon zu zeigen, wie viele großartige weibliche Talente auf den Bühnen und in den Studios es gibt, Frauen die in allen verschiedenen Bereichen der Musik arbeiten, also selbst Frauen befähigen können, ihre Musik auf den Markt zu bringen. Es gibt so viele Frauen, die als Produzenten und Engineers arbeiten, in Führungs- oder Managementpositionen – Rollen, die typischerweise als männlich betrachtet werden und noch von Männern dominiert werden, und ich denke, wenn wir dahingehend für mehr Sichtbarkeit sorgen und sie und ihre Arbeit repräsentieren, können wir Künstlerinnen zeigen, dass es in dieser Branche Platz für sie gibt.

 

5. Du hast deine aktuellen Top5-Songs von Spinnup-Künstlerinnen in unsere heutige Playlist eingebracht – kannst du uns ein paar Worte über die Musik sagen und was dir besonders gefällt?

Nur fünf auszuwählen ist so schwer! Ich habe so viele Lieblings-Spinnup-Artists (voreingenommen, ich weiß). Aber diese Tracks und die Künstlerinnen, die sie kreieren, zeichnen sich für mich wirklich aus und jede für sich hat etwas uniques an sich. Von Valencés wunderschönen mehrschichtigen Synths bis hin zu Emily von Chuchoter‘s Gesang, der sowohl verletzlich als auch knallhart sein kann. Æ Mak‘s schier unerschütterliche Individualität, LOVA‘s geniale Hooks oder der IDGAF-Flow von T.O.N.I., alle diese Frauen haben ein so starkes Gespür dafür, was ihr eigener Sound ist und wofür sie als Künstlerin stehen.

Diese und weitere Songs, die die Spinnup-Redaktion für dich zusammengestellt hat, findest du in unserer Playlist zur Interviewserie auf Spotify.

Nächste Woche folgt Teil II mit einer weiteren spannenden Interviewpartnerin. Stay tuned!