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Du planst einen Rap-Release? Hier sind unsere Top5 Tipps für den Upload!

Wir bei Spinnup feiern Hip Hop in all seinen Facetten und dementsprechend groß ist die Bandbreite der Rap-Releases.

Manchmal fällt uns auf, dass Artists zwar in Sachen Text kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es aber an den Upload ihrer Tracks geht, häufig vergessen “Explizite Lyrics” anzuklicken. Manche entscheiden sich vielleicht auch bewusst dagegen, weil sie Bedenken haben, dass ihnen dabei durch die Streamingdienste und Downloadplattformen Nachteile entstehen. Ist aber nicht so!

 

Hier kommen unsere Top5 Tipps speziell für Rap-Artists, was beim Upload sonst noch zu beachten ist:

1. Namedropping: dein Artistname und Feature-Angaben

Achte darauf, dass beim Erstellen deines neuen Releases dein Artistname und Tracktitel korrekt geschrieben sind. Gib unter “Künstlername” jede*n Hauptkünstler*in einzeln ein, lass dabei aber Angaben wie “Featuring” oder “Feat.” unbedingt weg. Wenn du ein Feature auf deinem Track hast, gib deinen Feature-Gast separat in das entsprechende Feld “Feature” ein. Klingt kompliziert? Alle Infos detailliert findest du hier.

 

2. Alles nur geklaut? Beats & Samples

Sehr gute Beats gibt es massenweise im Internet und auch Producing-Software kommt schon oft mit einem großen Archiv an Instrumentals und Sounds. Wichtig ist: ohne Lizenz keine Veröffentlichung. Stelle sicher, dass du die nötigen Lizenzen besitzt oder dir diese bei den jeweiligen Urheber*innen einholst. Schließlich willst du ja auch nicht, dass sich jemand an dem Material einfach bedient, das du selbst geschaffen hast. Fairplay ist hier nicht nur wichtig, sondern auch entscheidend dafür, ob wir dein Release approven können oder nicht.

Da man den Punkt Beats, Samples und Remixes nicht pauschal in ein paar Sätze fassen kann und es rechtlich einiges zu beachten gibt, findest du hier alles Wissenswerte detailliert aufgeschlüsselt.

 

3. Porsche oder Picasso: Wichtiges zum Cover-Artwork

Neben der Musik selbst ist auch dein Cover-Artwork natürlich in gewisser Weise Aushängeschild deiner Kunst. Dein Artwork erscheint in den Stores immer neben deinem Track, du teilst es in Social Media und in der Presse und wenn die Leute deinen Stuff lieben, nehmen sie sich das Design als Merch von deinem nächsten Gig mit nach Hause.

Mal abgesehen von der Tatsache, dass das Artwork also geschmacklich zu deinem Release passen sollte, gibt’s auch hier ein paar Regeln, die du beachten solltest (sorry, nicht von uns aufgestellt – sind halt die Vorgaben der Stores):

– wenn Text im Artwork enthalten ist, dann maximal Artist-Name(n) und Titel des Releases. Auf keinen Fall Tourdates, Webseiten-URLs, Angaben wie Special Edition o. ä. einbauen. Überhaupt kein Text ist dagegen möglich.

– Dein Release wird von Mercedes Benz gesponsert? Good for you. Werbung ist auf dem Cover jedoch nicht erlaubt. Du hast ein Endorsement von Adidas? Nice. Beim Artwork und Fotos auf dem Cover gilt jedoch: keine erkennbaren Markenlogos.

– Bevor du Grafiken, Illustrationen, Schriftarten, Fotos o.ä., die du im Internet gefunden hast, verwenden kannst, musst du dir erst eine Freigabe von den Rechteinhaber*innen erteilen lassen.

– Und dann noch ein Punkt, der eigentlich selbstverständlich ist: nichts Pornografisches, Gewaltverherrlichendes oder gar Rassistisches auf dem Cover. Dulden die Stores nicht und auch wir nicht. Denn Fremdenhass stinkt, aber das weiß ja jedes Kind.

– Und dann gibt es auch noch ein paar technische Anforderungen an dein Artwork, damit es am Ende nicht verpixelt aussieht oder sonstwie unförmig (Stichwort Square-Format).

Weil wir hier die wichtigsten Punkte nur angeschnitten haben, gibt es einen eigenen Blogartikel zum Thema und auch unser Support hat auf deine Fragen schon die passenden Antworten gesammelt, nämlich hier.

 

4. Sag es frei raus: Explizite Lyrics

Egal ob es um deine Mutter, seine Mutter, die Mutti an sich oder ****** bzw. ***** geht: explizite Lyrics sind natürlich erlaubt und speziell im Rap-Game nichts Ungewöhnliches. Solltest du beim Upload dann aber auch so anklicken.

Unter Explicit Lyrics meinen die Stores im Allgemeinen “jugendgefährdende” Texte bzw. nicht jugendfreie Inhalte, wenn dein Track also potentiell Zeilen oder auch nur einzelne Begriffe enthält, die derart eingestuft werden könnten, muss beim Upload das Feld “Explicit Lyrics” angeklickt werden. Andernfalls wird dein Release von den Shops abgelehnt.

Übrigens, wie eingangs schon erwähnt: du hast dadurch keinerlei Nachteile auf den Streaming- oder Downloadplattformen, es verlangt einfach nur die Gesetzeslage hier und in den allermeisten anderen Ländern, dass solche Inhalte gekennzeichnet werden. That’s it.

 

5. D-Day: worauf es bei deinem Release-Datum ankommt

Wenn du das Erstellen deines Releases bei Spinnup und den Upload-Prozess durchlaufen hast, kann es quasi losgehen mit der Verbreitung deiner Musik. Aber hast du auch ein passendes Release-Datum ausgewählt?

Damit Spinnup deinen Track, deine EP oder dein Album pünktlich an alle Stores wie Spotify, Apple Music & Co. ausliefern kann, solltest du einen geeigneten zeitlichen Vorlauf wählen. Wir empfehlen mindestens 10 Tage, in releasestarken Zeiträumen wie im Herbst besser noch mindestens 2 Wochen. Beachte auch, dass z. B. über den Jahreswechsel die Stores oft Urlaub machen und eine Auslieferung dann nur zeitverzögert möglich ist.

Klar, es gibt diese Rap-Alben oder Mixtapes, die scheinbar aus dem Nichts gedroppt werden und plötzlich an einem Dienstag um Mitternacht auf allen Plattformen verfügbar sind, obwohl der Artist erst zwei Tage zuvor das Release announct hat. Wie also geht das so schnell?

In der Regel haben diese Leute und ihre Managements und Labels das Release schon von langer Hand geplant und lassen es dann nicht selten wie einen Leak aussehen, um medienwirksam eine Kampagne drumherum zu stricken. Geht halt auch nur, wenn alle im Team bis zuletzt dichthalten und vorher keine Spekulationen nach außen dringen.

Wenn das also Teil deiner Marketing-Strategie ist, dass zwischen öffentlichem Announcement und Release nur eine sehr kurze Zeit liegen soll – nur zu! Aber lass es uns vorher wissen, indem du dein Release (heimlich) schon mindestens 2 Wochen vorher erstellst. 😉

Zum Thema Marketing, Promo und Social-Media-Strategie und warum es wirklich von Vorteil ist, diesen zeitlichen Vorlauf für eine gelungene Kampagne zu haben, gibt es unseren ausführlichen Guide hier gratis zum Download.

 

Alles verstanden und abgehakt? Bereit, deine neuen Tracks in die Welt hinaus zu schicken? Logge dich in deinen Artist-Account ein und erstelle in wenigen Schritten dein nächstes Release.

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Und noch was: wir haben da eine ganz nice Rap-Playlist bei Spotify. Wenn du glaubst, dein Track passt da gut rein, schreib uns eine DM bei Instagram.