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Drums Tutorial: Pimp Your Drumsound

Die zweiminütigen Spinnup Video-Tutorials geben euch Hilfestellung und Inspiration für die Praxis. Alle Tipps könnt ihr direkt in eure Songs und Bühnen-Performance einbauen. Heute zeigt euch Fred, wie ihr euren Drumsound verbessern könnt.

Pimp Your Drumsound!

 

Akustische Sounds modifizieren

Hier sind keinerlei Grenzen gesetzt. Der Schlagzeugmarkt bietet mittlerweile eine enorme Vielfalt an Produkten, mit denen ihr während eurer Gigs innerhalb von Sekunden euren Schlagzeugsound verändern könnt.

Hier einige Tools:

  • Muffkopf: Eine geniale Erfindung von Thorsten Reeß für einen Retro-Bassdrumsound.
  • Meinl Cymbalbacon: Eine Kette für Becken.
  • Meinl Ching Ring: Ein Tamburin für Becken, Hihat oder Snare
  • Meinl Backbeat Tambourin: Tamburin für Snare oder Toms.
  • Meinl Cymbal Tuers: Kleine Magnete zur Veränderung des Beckensounds. Mehr dazu hier.
  • Evans E-Rings: Dämpfungsringe für Snare und Toms.
  • Handtücher: Zur Dämpfung aller akustischen Instrumente. In Oma’s Küche.

Tuning

Das ist das „O und A“ eures Drumsounds!!

  • Variiert mit der Stimmung
  • Probiert verschiedene Felle aus, denn nicht jedes Fell passt zu jeder Trommel und generiert euren Wunschsound.
  • Nehmt alte Felle und legt sie verkehrtherum auf eure Trommeln (für besseren Halt, schneidet den Ring des alten Fells ab).

Alles, was Sound macht, kann eingesetzt werden. Legt eine Plastiktüte auf eure Toms. Nehm den Pizzakarton oder die Bierdeckel von der letzten Bandprobe und legt sie in eine Trommel, denn die machen auch Sound. Also seid kreativ!!

E-Drums

Kommt ihr mit akustischen Maßnahmen nicht zu eurem Ziel oder habt ihr das komplette Potential ausgeschöpft, so könnt ihr euren akustischen Sound mit elektronischen Sounds erweitern. Hierfür reichen schon oft die Standartsounds diverser Drummodule aus.

Noch besser: Nehmt die originalen Sounds eurer CD-Produktion und füttert eure Drummodule damit! Hierfür eignet sich bestens das ROLAND SPD-SX. Und wem das nicht ausreicht: Triggert zusätzlich eure Bassdrum, Snare oder Toms mit Akustiktriggern oder erweitert euer Drummodul mit weiteren Drumpads.

Tipp 1: Der ROLAND Bartrigger lässt sich an den Rim eurer Snare oder Toms schrauben. So spart ihr Platz am Drumset.

Tipp 2: Das SPD-SX, wie auch viele andere Drummodule oder Samplingpads, hat einen Stereo-Trigger-Input. Verwendet einen Y-Adapter! So könnt ihr statt einem Drumpad/Trigger direkt zwei Stück anschließen (Achtung: Die Trigger funktionieren dann nur noch mono!). Somit könnt ihr beispielsweise euer SPD-SX mit 4 externen Drumpads oder Triggern erweitern!

Wer es kompakter möchte: Das ROLAND Triggermodul TM-2 bietet eine kompakte Lösung für Drumpads oder Trigger mit super Standardsounds zur Erweiterung eurer akustischen Sounds.

Die Mikrofonierung

Dieser Aspekt wird sehr oft vernachlässigt!

Denkt immer auch an die Mikrofonierung eures Drumsets, denn Mikrofone machen auch einen Teil eures Drumsounds aus. Das ist nicht nur im Studio sehr wichtig, sondern auch in allen Livesituationen ein nicht zu vernachlässigender Aspekt.

Egal ob in einer kleinen Venue mit 100 Personen, bei der ihr ggf. nur eure Bassdrum mikrofoniert, oder ob ihr vor 10.000 Leuten spielt und jedes einzelne Instrument an eurem Set mikrofoniert wird – nicht jedes Mikro bietet und liefert den passenden Sound zu eurem Set.

Für mich ist das Mikrofon immer ein Teil des Sounds und spielt gerade in größeren Livesituationen und bei Recordings eine niemals zu vernachlässigende Rolle. Also checkt diverse Mikrofone und Mikrofonpositionen aus!


Genug geübt und deine Songs sind fertig? Dann kannst du sie über Spinnup weltweit veröffentlichen, damit Geld verdienen und von unseren Talent Scouts entdeckt werden!

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