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Die Top 5 Marketing-Fehler, die viele Musiker machen

Eigentlich bekommst du jeden Sonntag 5 Tipps von uns, wie du dich zwischen all den Musikern besser schlagen kannst. Die Entwicklung der Technologie erleichtert es Künstlern ihre Musik zu vermarkten. Mit den richtigen Klicks kannst du die Mehrheit deiner Musikfans erreichen – es gibt jedoch Fehler, die wir leider viel zu häufig bei noch unbekannten Künstlern sehen und vor denen wir dich bewahren wollen.
Daher heute keine Top 5 – sondern Top 10 der Marketing-Fehler, die Musiker viel zu gerne machen.

1. Keinen Marketing-Plan

Leider geht’s heutzutage beim Musik machen, nicht mehr nur um die Musik, sondern auch um das Image, den Social-Media Auftritt und und und. Du musst dir bewusst werden, dass Releases oder Konzerttermine nicht einfach irgendwie gepostet werden dürfen. „If you fail to plan, you plan to fail.“ Erstelle einen Marketingplan mit deinen Zielen, Strategien, Taktiken, einer Marktanalyse und einem Projektzeitplan, um die gewünschte Reichweite zu generieren und Ergebnisse zu sehen.

2. Das falsche Publikum ansprechen

Deine Musik ist nicht für jeden geeignet. Denn sind wir mal ehrlich, nicht jeder hört gerne Helene Fischer, nicht jeder mag Drake und nicht jeder hört gerne Helene Fischer. Das falsche Publikum anzusprechen ist eine Verschwendung von Zeit, Mühe und Geld. Bitte deine Freunde oder auch Fremde um ehrliches Feedback und benutze die Facebook Statistiken um deine Zielgruppe zu finden.

3. Mangel an Originalität

Jeder Künstler hat etwas, was ihn einzigartig macht. Auch du. Möglicherweise hast du es einfach noch nicht entdeckt – was völlig verständlich ist – aber der größte Fehler wäre andere Künstler zu imitieren oder gerade das nachzuahmen, was erfolgreich ist. Unterscheide zwischen Inspirationsquellen und Nachahmung. Die Musikbranche ist schnelllebig, daher hast du die Möglichkeit dich auszuprobieren. Geh Risiken ein und verwende unkonventionelle Methoden deine Musik zu promoten. Probier dich ruhig aus.

4. Social-Media ist nicht die Lösung für alles

Discover Weekly, Dein Mix der Woche, New Music Friday – das Internet ist überlaufen mit neuer Musik. Daher erreichst du auch nur einen Bruchteil deiner Zielgruppe, wenn du ausschließlich auf Online-Promotion setzt. Entwickle eine Mischung aus Online- und Offline-Promotion – Radiowerbung, Videopromotion, Events, Auftritte, Online Werbung, Wettbewerbe und und und.

5. Keine Videowerbung

Insider-Tipp von uns für dich: Videos und vor allem Live-Videos werden auf Facebook automatisch höher geranked und bekommen so mehr Aufmerksamkeit als einfache Bilder. Mit Videos kannst du eine persönliche Verbindung zu deinen Fans aufbauen, indem du ihnen Einblicke in deine Welt zeigst. Du kannst natürlich auch übermotiviert sein und direkt einen eigenen YouTube Kanal eröffnen und damit automatisch deine SEO verbessern, aber am Anfang reichen auch einfach Videos auf Facebook. Von Videotagebüchern, FAQ’s, Live-Videos, Albumtrailer bis zu Musikvideo und Live Acoustic Sessions – es ist alles erlaubt.

6. Niemand mag Spam!

Unbekannten Menschen Links zu schicken ist vergleichbar mit dem Unterbrechen von fremden Unterhaltungen (am besten noch betrunken – wir wissen alle, dass man sich am nächsten Tag dafür schämt). Lerne Leute kennen, bevor du ihnen deine Musik schickst. Stell dich ausführlich vor, schicke ihnen eine Freundschaftsanfrage auf Facebook, damit du nicht in dem Mail-Ordner landest, den sich eh nie jemand anschaut. Und wenn du es geschafft hast, die Aufmerksamkeit zu gewinnen, überzeug mit einem starken Social-Media-Auftritt – dazu aber in unseren nächsten Top 5 mehr.

7. Kein Newsletter-Verteiler

Noch mehr Extra-Arbeit, aber wenn man sich die Mühe machen möchte, ein schlauer Weg seine Fans up-to-date zu halten. Sammle die E-Mail Adressen deiner Fans und schicke ihnen monatliche Newsletter. Oldschool? Auf keinen Fall! Falls du eine Website besitzt, bau einen Newsletter-Button zur Registrierung ein. Oder teile ihnen auf deinen Social-Media Kanälen mit, dass sie sich für den Newsletter anmelden können. So hast du einen sicheren Kontaktweg zu deinen Abonnenten, um sie bei neuen Konzertterminen oder Releases zu informieren. (Als Anreiz kannst du deinen Fans auch einen Promo-Code zusichern, den sie beim Abonnement erhalten.)

8. Keine Werbung auf der Bühne

Kennst du einen Künstler, der auf die Bühne kommt, sein Set durchspielt und dann leise wieder geht? Außergewöhnlich, bleibt im Kopf, aber leider auch nicht unbedingt hilfreich für die Karriere und zudem kannst du sehr schnell sehr kalt wirken und das ist nicht unbedingt nützlich für einen Newcomer. Bestimmt hast du bereits deinen eigenen Stil gefunden, dich mit dem Publikum zu unterhalten, aber lass uns dir einen Rat geben! Erwähne alle deine Kanäle! Bring dein Merch mit zu den Shows und gib dem Publikum die Chance, sich bei dem Merch-Stand gleich für deinen Newsletter zu registrieren. So kannst du dich bei ihnen persönlich bedanken und sie gleich auf weitere Shows aufmerksam machen.

9. Schlechtes Timing

Timing ist immer ein kritischer Teil des Marketings. Es dauert seine Zeit, bis die Marketing-Bemühungen Ergebnisse generieren und erste Einnahmen erzeugen. Beginn mit der Planung deiner Marketingkampagne von Beginn des Aufnahmeprozesses an. Gib dir selbst die Zeit mindestens sechs Monate deine neue Single oder EP zu promoten und Vorfreude aufzubauen, bevor der Release stattfindet. Vermeide die Veröffentlichung deiner Musik zur selben Zeit wie große Stars, um zu verhindern, dass niemand von deinem Release erfahren wird. Informiere dich früh genug über ungünstige Zeiträume, um so etwas zu verhindern! Denk dran, Timing ist alles.

10. Keine eigene Website

Du brauchst nicht unbedingt eine eigene Website. Facebook und Instagram sind meistens schon aussagekräftig genug. Dennoch hast du bei einer Website die Möglichkeit deinen USP (Unique Selling Point) durch das Layout zu verdeutlichen und deine Fans mit einer Biografie und News auf dem Laufenden zu halten.

Möglicherweise erkennst du dich bei ein paar Sachen selbst wieder und kannst so zukünftige Fehler vermeiden.

Fröhliche Weihnachten vom Spinnup Team!


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