Tips & Tutorials DE

5 Tipps, was du als Artist fürs Klima tun kannst

Das Thema Klimaschutz nimmt zum Glück einen immer wichtigeren Posten ein. Bewegungen wie Fridays for Future und internationale Gipfel arbeiten daran, die Klimaerwärmung zu begrenzen und auch der Earth Day schafft zusätzlich Aufmerksamkeit. Doch was kannst du als Künstler*in für das Klima tun?

 

5 Tipps, was du als Artist fürs Klima tun kannst!

 

1. Nutze deine Plattform

Du hast eine Fanbase, du hast Follower, die dir zuhören und sich deine Posts zu Herzen nehmen. Nutze deine Reichweite und weise deine Community auf Themen hin, die dich beschäftigten. Teile Artikel und Grafiken, die auf die Klimaveränderung aufmerksam machen und gib Tipps, was jede*r einzelne in kleinen Schritten für ein besseres Klima tun kann.

2. Klima-Themen in Songs und Videos

Es muss nicht immer gleich ein Protest-Song sein, aber schon mal darüber nachgedacht, deine Reichweite musikalisch bzw. in deinen Musikvideos fürs Klima zu nutzen? Ein eindrucksvolles Beispiel liefert die Augsburger Künstlerin LIENNE mit dem Video zum Song ‘World’s Madness’:

 

3. Songwriting remote

Apropos Songs: schreibe deine Musik mit anderen doch auch mal remote, also z. B. über Tools wie Zoom, Skype oder Facetime. Unnötige Fahrten zwischen verschiedenen Städten entfallen und alle Beteiligten können dort schreiben und aufnehmen, wo sie am kreativsten und entspanntesten arbeiten.

Über eine gemeinsame Dropbox oder vergleichbare Drive-Ordner können Skizzen hochgeladen und ausgetauscht werden. So ist sogar internationales Songwriting möglich und du schonst trotzdem das Klima!

 

4. Klimafreundlich auf Tour

Klar, derzeit ohnehin nicht das große Thema, weil aufgrund der Pandemie noch wenige Konzerte und Festivals vor Ort stattfinden, sondern momentan eher als Livestream im Internet. Sobald es jedoch wieder losgeht mit dem Touren, überlege, ob es für jede Form von Gig zwingend notwendig ist, mit einem großen Bus zu touren, oder ob der ein oder andere Auftritt auch mit der Bahn zu machen ist.

Gerade bei Festivals ist es oft recht easy möglich, die Backline vor Ort zu teilen oder vom Veranstalter gestellt zu bekommen. Eine rechtzeitige Absprache ist natürlich wichtig, damit am Ende nichts fehlt.

Solltet ihr doch mit einem Transporter/Sprinter oder Kleinbus touren, achtet darauf, sparsam zu fahren und unnötigen Ballast zu Hause zu lassen, denn jedes Kilo mehr im Fahrzeug sorgt für einen größeren CO2-Fußabdruck.

 

5. Nachhaltiges Merchandise

Egal ob auf Tour oder im eigenen Onlineshop: Merchandise geht auch klimaschonend! Achte auf qualitativ hochwertige Textilien und darauf, zertifizierte Shirts und Caps zu verwenden, also z. B. mit Bio-Baumwolle (umweltschonender hergestellt). Biete deinen Fans langlebiges Merch und keine Wegwerfartikel.

Vermeide unnötige Verpackungen und überlege dir, ob du wirklich für jedes Konzert hunderte Plakate und Flyer drucken und jedes Release mit Gimmicks aus Plastik bewerben musst. Weniger ist oft mehr und deinen Fans kommt es aufs Wesentliche an.

 

Fallen dir weitere Tipps für Artists ein? Schreib sie uns in die Kommentare bei Instagram, Twitter und Facebook!

Inspiration liefert auch die Kampagne Time for Climate Action, der sich neben Universal Music viele andere große Firmen angeschlossen haben.

 

Du bist Musiker*in und willst eigene Songs veröffentlichen? Mit Spinnup kannst du deine Musik in wenigen Schritten auf allen großen Streamingdiensten und Downloadplattformen hochladen und weltweit bei Spotify, Apple Music, TikTok und Co. gehört und entdeckt werden.

Jetzt kostenlos anmelden