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SPINNUP TOP 5: Vermeidbare Fehler beim Kontakt mit A&Rs

Der Beginn einer Musikerkarriere ist für jeden, der sich darauf einlässt, eine aufregende Sache. Wenn du versuchst, die nächste Sprosse auf der Leiter zum Erfolg zu erklimmen, würdest du vielleicht gern die Aufmerksamkeit eines A&R auf dich ziehen. Viele sehen diese A&Rs als eine Art Schlüssel zu ihrem potentiellen Erfolg. Aber bevor du ihnen einen Geschenkkorb nach Hause schickst mit der Notiz, dass ihr Cousin dritten Grades der Pokerkumpel deines Postboten ist, denk daran, dass sie auch nur Menschen sind. Hier sind 5 Tipps für den Kontakt mit A&Rs:

1. Nicht mehr als 4 Titel vorstellen.

Schick einem A&R erstmal nicht mehr als vier Tracks, selbst zwei wären absolut ausreichend. Du versuchst ja lediglich, seine Aufmerksamkeit zu erhalten. Gehe all deine Songs durch und denke sorgfältig darüber nach, welche sich am besten eignen. Es sollten deine stärksten Tracks sein, die dich und deine Musik gut repräsentieren und sich potentiell als Single eignen.

2. Vermeide unfertige Songs und schlechte Qualität.

Es ist wichtig, dass du deine Titel in ihrer vollen Länge schickst. Wenn du nur einen Ausschnitt des Songs sendest, wird das den A&R beim Zuhören lediglich frustrieren. Denn er trifft eine fundierte Entscheidung anhand der Gesamtlänge deines Stückes. Achte außerdem darauf, dass die Audioqualität gut ist. Quäl ihn nicht mit einer Datei, die sich nach 90er Jahre Klingelton anhört.

3. Leichter Zugang.

Die A&Rs sind wesentlich geneigter, sich etwas anzuhören, wenn es nicht allzu umständlich ist. Wenn du deine Demos zum Beispiel in einem dreifach Passwort-gesicherten Ordner sendest, dann noch die Datei zum Video hinzufügst und die A&Rs sich den 5GB Ordner erstmal herunterladen müssen, kann es etwas länger dauern, bis du wieder von ihnen hörst. Ein privater Soundcloud Link kann vollkommen ausreichen.

4. Du brauchst kein mega aufwändig gestaltetes Artwork.

Klar, der erste Eindruck ist wichtig und A&Rs sind auch an deinem Aussehen und Style interessiert. Du brauchst aber keinen Graphiker, der Tausende von Euro für ein Logo verlangt. Denn im Kern zählt erstmal, ob der A&R deine Musik mag oder nicht, und ob anderen Menschen dein Song gefallen könnte. Spar’ dir also lieber das Geld und die Zeit und schick ihm vor allem gute Musik!

5. Schicke keinen Aufsatz über die künstlerischen Qualitäten deiner Musik.

Es ist natürlich schwierig, in einer E-Mail an einen Fremden rüberzubringen, dass man sehr viel Zeit und Herzblut in die Musik investiert hat. Wichtig ist immer, dabei nicht zu viel zu sagen. Natürlich bist du versucht zu erklären, warum deine Musik so gut ist und das vielleicht etwas auszuschmücken. Selbstverständlich bist du von deiner eigenen Musik begeistert, sonst hättest du sie ja nicht geschrieben / aufgenommen. Behalte deine Überzeugungen dennoch lieber für dich. Du solltest dich lediglich vorstellen und deine kurze Künstler-Bio, Links zur Musik, deine Kontakt- und Social Media-Infos und die Daten deiner nächsten Gigs beifügen.

Kontakt zu einem A&R herzustellen ist gar nicht so einfach – es gibt unglaublich viel gute neue Musik und nur wenige A&Rs, die entscheiden, welche Künstler einen Plattenvertrag erhalten sollen. Darum gibt es Spinnup! Bei Spinnup hören sich über 20 Talent Scouts die hochgeladene Musik an, können Feedback geben und haben den direkten Draht zu den A&Rs bei Universal Music!