October 19, 2017

Was ist neu bei Spotify for Artists? (Oktober 2017)

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Spinnup Guitar Teaser

SPINNUP TOP 5: Tolle Cover Versionen

Ein tolles Cover zu machen kann deine Karriere anfeuern, denn du erreichst damit nicht nur deine Fangemeinde, sondern wenn es gut läuft auch die Fans des gecoverten Künstlers und so eine Gruppe, die sonst für deinen Sound eventuell nicht empfänglich gewesen wäre.

Wenn man etwas nimmt, das Leute kennen und wenn man es ihnen dabei so präsentiert, dass sie deinen oder euren Sound kennen lernen, ist das ein guter Weg, bekannter zu werden.

Klicke einfach auf die Titel, um die Songs zu hören!

1. Bon Iver – I Can’t Make You Love Me / Nick of Time

Dieser Song wurde ursprünglich von der Country-Sängerin Bonnie Raitt für ihr 11. Album Luck Of The Draw aufgenommen. Der Song wurde von Mike Reid und Allen Shamblin geschrieben, erhielt massiven Zuspruch, kam in der Zeitschrift MOJO auf Nr. 8 der 100 größten Songs aller Zeiten und wurde mehrfach von verschiedenen Künstlern gecovert. Bon Iver veröffentlichte ihn im Jahr 2011 als B-Seite auf seiner Single Calgary als eine vereinfachte Version des Songs. Ein unheimliches Klavier hallt durch den Raum während seine wunderschöne Kopf-Stimme flehend singt. Eine originelle Wendung bei dem Cover ist der Einbau eines anderen Songs von Bonnie Raitt, dem Titeltrack ihres 1989-Albums “Nick Of Time“. Auf diese Weise wird aus dem eher traurigen Lied ein Happy End, und es ergibt eine wunderbare Hommage an diese bahnbrechende Country Künstlerin.

2. Jimmy Hendrix – All Along the Watchtower

Ursprünglich war dies ein Song von Bob Dylan und Jimi Hendrix hat ihn 1968 auf dem Album Electric Ladyland gecovert. Eine Explosion an Energie, Musikalität und Drive. Einer der größten Fans der Hendrix-Version dieses Songs war Dylan selbst als er sagte: “Es überwältigte mich, wirklich. Er hatte solch ein Talent, er konnte Stellen in einem Song herausstellen und gewaltig weiterentwickeln. Er fand Dinge, bei denen andere Leute nie gedacht hätten, dass sie sie dort finden… Seit er starb, habe ich ihn so gesungen… Seltsam, wenn ich ihn singe, habe ich immer das Gefühl, es ist eine Art Hommage an ihn.”

 3. Sinead O’connor – Nothing Compares 2 U

Es ist kaum bekannt, dass dieses Lied Mitte der achtziger Jahre von Prince für sein Nebenprojekt The Family geschrieben wurde. Es wurde bekannt durch Sinead O’Connor im Frühjahr 1990, die es als Single aus ihrem Album I Do Not Want What I Have not Got veröffentlichte. Fast noch berühmter als der veröffentlichte Song war das dazugehörige Video, in dem O’Connors äußerst emotionale und persönliche Darbietung das Lied zu einem weltweiten Hit machte.

4. Patti Smith / Bruce Springsteen – Because the Night

Bei der Aufnahme des sehnlichst erwarteten Nachfolgers des Klassikers Born To Run nahm Bruce Springsteen mehr als 70 Songs auf, darunter Because The Night, obwohl er damit nicht so zufrieden war und beschloss, es sollte nicht mit auf’s Album Darkness On The Edge Of Town kommen. Zur gleichen Zeit arbeitete im Studio nebenan Patti Smith an ihrem Album Easter und da Jimmy Iovine an beiden Alben arbeitete, gab er ein Band des nicht berücksichtigten Songs zu Smith, die es umschrieb, neu schnitt, und ihn in ihr Album aufnahm. Es ist bis heute ihre meistverkaufte Single. Obwohl es auch auf Bruce Springsteen Live-Album 1975 – 1985 erscheint, in dem er das Lied mit den Texten von Patti Smith aufführt und sie auch als Co-Autor auf der Plattenhülle auflistet. Also überlassen wir euch hier die Entscheidung, wer wen gecovert hat. Vielleicht ist es auch überhaupt kein Cover. Aber es ist ja unsere Liste, daher ist der Song hier aufgeführt.

5. James Blake – Limit to Your Love

Ursprünglich ein Album-Track auf dem Feist Album The Reminder, startete James Blake mit diesem Song in der Szene und schockierte die Musikwelt mit seinem einzigartig emotionalen und doch modernen Sound. Er nahm diesen wenig bekannten Track, da sein musikalisches Verständnis das Potenzial darin hören konnte, veröffentlichte ihn und hat es sicher nie bereut. Diese Version hat alles, was ein tolles Cover haben sollte. Es ist eine interessante und einzigartige Version des Originals, zollt diesem seinen Respekt und wenn du Leute mit der Wahl des Titels, den du coverst, überraschen kannst – umso besser.

Bild (c) Daniel Paxton, 2011, Flickr CC
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Teaser-Madanii

Spinnup Introducing #94: MADANII

In der Rubrik INTRODUCING stellen wir dir jeden Freitag einen Künstler oder eine Band vor. Heute: MADANII

Sie spielt mit der Musik, verbindet Pop, R’n’B, Trap und elektronische Elemente zu einem Ganzen und untermalt diese Kombination mit verführerischen visuellen Shows. Mit DRKNSS veröffentlicht die Künstlerin ihre zwar zweite Single, aber ihr erstes Musikvideo. Es passt alles zusammen. Zwischen Schwerelosigkeit und dem freien Fall.

 

Hinter Madanii finden wir die Deutsch-Iranerin und Wahlberlinerin Dena Zarrin. Sie verbindet kraftvolle Melodien mit ihrer einzigartigen Stimme und kreiert mit der Verwendung von Vocal-Effekten eine außergewöhnliche Klang-Textur. Die Musik reißt den Hörer mit, lässt ihn aufhorchen, tanzen und hinterlässt ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Madanii testet die Grenzen des Pops und spielt musikalisch sowie visuell mit Gegensätzen des vermeintlich „Fremden“ sowie „Konventionellen“ und lässt die Zuschauer/innen so auf verschiedenen Ebenen ganz in ihrer Performance aufgehen.

Eine außergewöhnliche Künstlerin, die wir jedem ans Herz legen wollen.

WVTCHMEN – das erste Release von Madanii wurde von der wunderbaren Novaa sowie Bvrger geremixed. DRKNSS, der zweite Track mit einem Remix von LO und letzte Woche erst von Geistha.

Folge dem Link und entdecke MADANII. Derzeit arbeitet sie zusammen mit ihren Bandkollegen Lucas Herweg und Philo Tsoungui an ihrer ersten EP, die Anfang des nächsten Jahres veröffentlicht werden soll.

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SPINNUP TOP 5: Dinge, die Lou Reed tat und von denen jeder neue Künstler lernen sollte

Während Musiker und Fans aus aller Welt das Hinscheiden von Lou Reed in 2013 betrauern, haben wir von Spinnup darüber nachgedacht, was Menschen mit schöpferischen Ambitionen von diesem großartigen Künstler und Songschreiber lernen können.

Hier sind ein paar unserer Ideen:

1. Nimm deine Musik ernst

Versteh bitte, dass mit ‚ernst’ nicht gemeint ist, auf Kosten des Spaßanteils langweilig und stumpf zu sein. Lou Reed wollte Musiker sein, weil er wusste, und diese Tatsache nie aus den Augen verlor, dass Musik von grundlegender Wichtigkeit ist. Musik ist mehr als alles andere in der Lage, die Menschen zu erreichen. Egal, welche Art von Musik du machst, ob du die nächste Generation von Rockopern erfindest oder dreiminütige Scheiben reinster Popmusik-Unterhaltung produzierst, du solltest zu keinem Zeitpunkt bezweifeln, dass deine Arbeit und was du erschaffst die Leben der Leute bereichern wird. Lou Reed war sich immer sicher, dass er etwas wirklich Besonderes hervorbrachte, und so war es auch. Wenn du selbst dies nicht fühlst, wie sollen es dann die anderen fühlen?

2. Erkenne welches deine eigene Stimme und Musikstil sind

Nicht nur der Gesang und die Texte, sonder sämtliche Aspekte deiner Musik. Eine der abwertendsten Arten einen Musikstil zu beschreiben, ist die Aussage, dass es genauso klingt, wie alles andere. Während seiner gesamten langen Karriere und bei der Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Gruppen und Künstlern blieb Lou Reed immer und eindeutig Lou Reed. Was ist es, das deine Musik abhebt?

3. Lerne andere Musiker und Künstler kennen

Von Andy Warhol und David Bowie bis zu Metallica und Kiss – Lou Reed hörte nie auf, andere Musiker und Künstler kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten. Er verstand die künstlerischen Vorteile, die aus der Zusammenarbeit mit Anderen hervorgehen. Viele Musiker arbeiten miteinander, um sich gegenseitig zu helfen, ein größeres Publikum zu erreichen, als sie das allein könnten – was völlig in Ordnung und unterhaltsam ist. Es gibt aber ebenso immense Vorteile für Künstler, wenn sie einfach nur mit anderen Künstlern zusammenkommen und miteinander arbeiten. Es kann darum gehen, neue Ideen zu bekommen, Probleme zu lösen, die Motivation hochzuhalten oder irgendetwas anderes – niemand versteht es besser, was es bedeutet, ein Künstler zu sein, als ein anderer Künstler.

4. Eigne dir Fachwissen an

Es gibt nur wenig Wissenswertes über Gitarren und Tonaufnahmen, bei dem Lou Reed sich nicht extrem gut auskannte. Was auch deine Rolle, dein Instrument, dein Arbeitsgerät oder dein Ding in der Musik ist – werde ein Experte in seinem Gebrauch. Wenn du etwas erst einmal sehr gut kennst und wirklich verstehst, wie es funktioniert, wirst du es viel einfacher finden, es so einzusetzen, wie du willst und neue Ideen damit umsetzen zu können.

5. Sei dein eigener (sehr strenger) Herausgeber

Lou Reed arbeitete wirklich sehr hart an seiner Songschreiberei. Er hat nicht einfach die ersten Texte, die ihm einfielen aufgenommen, sondern er bearbeitete sie immer und immer wieder oder schrieb sie nochmal. Es gibt zu diesem Punkt ein Zitat, das häufig Hemmingway zugeschrieben wird: „Der erste Entwurf ist immer Scheiße.” Das mag vielleicht ein wenig hart sein, aber der zugrundeliegende Gedanke ist absolut wahr – sorgfältige Bearbeitung und Nachbereitung sind nur sehr schwierig zu übertrumpfen.

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INDIEBOY-Teaser

Spinnup Introducing #93: INDIE BOY

In der Rubrik INTRODUCING stellen wir dir jeden Freitag einen Künstler oder eine Band vor. Heute: INDIE BOY

Blitzlicht, Diskokugel und Tanzekstase – Die Debüt-EP von INDIE BOY ist da und die lässt sich hören.

 

INDIE BOY hatte schon viele Namen, verschiedene Gesichter und unterschiedliche Musikrichtungen.
Seit 2016 ist die Band komplett und hat sich gefunden. Auch musikalisch.

Die „Indie Boy EP“ ist das Debüt von Sänger, Bassist und Songwriter Jonathan. Er ist die treibende Kraft der Band, der Musik und des Images. Der Name kam von einem guten Freund, der ihn mit seinen schrillen Klamotten aufziehen wollte. Es hat gefunkt.

Seitdem passt alles zusammen. Hochgetaktete Drums treiben verzerrte Riffs und die wiederum die Stimme des Anfang 20 Jährigen. Textlich geht es nachdenklich zu. Er fordert in „Stop Talking“ Funkstille, erzählt von Verlorenheit in „This Is Not Your Party“ und frustrierten Momenten in „Friends“. Wenn er seine Leidenschaft lebt, ist aber alles „Beautiful“.
Vor allem der Song “Stop Talking” lässt einen aufhorchen, tanzen. Es klingt neu, erfrischend und doch irgendwo so sehr bekannt, dass man mitsingen will.

Mit der neuen Platte lebt INDIE BOY die Leidenschaft, von der er singt.

Die EP findest du auf Spotify und Apple Music. Und natürlich findest du die Band auch auf Facebook und bei Instagram, um immer up to date zu bleiben.


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Gig-guitar

SPINNUP TOP 5: Künstler, von denen heute (fast) alle Musiker beeinflusst werden

Während du damit beschäftigt bist, die kreativen Grenzen des Acoustic Techno Speed Metal R&B zu erweitern (und hör bitte nicht damit auf, hört sich aufregend an), könnte es dich überraschen, dass du gemeinsame Einflüsse mit beinahe allen aktiven Musikern der heutigen Zeit teilst.

Das überrascht dich? Ist aber so. Und sie auch mit dir. Es gibt eine gemeinsame DNA in der Musik, die alle Musiker miteinander verbindet, und diese fünf Künstler haben mehr zu ihrer Entstehung beigetragen, als die meisten anderen. Wenn du Musik liebst (und da du einen Pulsschlag besitzt, gehen wir davon aus, dass dies so ist), kannst du diesen herausstechenden Persönlichkeiten und dem, was sie uns allen geschenkt haben, dankbar sein.

1. Enrico Caruso 
Falls du jemals die Aufnahme eines Musikers gehört hast oder planst, deine eigene Musik aufzunehmen oder dies bereits getan hast, dann verdankst du das diesem verdienstvollen Italiener. Als die Tonaufnahme im 19. Jahrhundert erfunden wurde, wollten etablierte Künstler nichts damit zu tun haben. Sie sagten, es sei Effekthascherei und unschicklich für einen wahren Künstler. Caruso war damals bereits ein sehr erfolgreicher Tenor, er wollte von all dem nichts hören und wurde im Jahre 1902 der erste arrivierte Künstler, der seine Musik aufnahm. Dank seiner vielen Aufnahmen wurde Caruso noch berühmter und auch viel wohlhabender, und allen anderen Künstlern wurde klar, dass das Aufnehmen von Musik am Ende doch eine sehr gute Idee war.

 2. Big Joe Turner
Wenn du Rock, R&B oder Popmusik magst oder irgendeine Verbindung damit haben solltest, dann zieh deinen Hut vor diesem Musiker. Er war ein amerikamischer Bluesmusiker aus Missouri und einer der Urväter des Rock and Roll. Sicher nicht der Einzige, aber seine Aufnahme von ‚Roll ‘em Pete’ mit dem Pianisten Pete Johnson aus dem Jahre 1938 ist eines der frühesten Beispiele des Back Beat (das ist der Standard 4/4 Takt, der die Grundlage für fast jeden Rock Song ist). Nachdem er diesen Beat gefunden hatte, war im Jahre 1954 sein Stück ‚Shake Rattle and Roll’ ein riesiger Hit für ihn, aber ein noch größerer kurz darauf für Bill Haley & The Comets, die die Ära von Rock, Popmusik, Teenager Hype usw. einläuteten. Du verstehst schon. Hut ab vor Big Joe Turner.

3. Bo Diddley
Ein weiterer amerikanischer Blues/R&B Musiker, der bei der Geburt der Rockmusik mithalf – was an sich schon genug wäre, seinen Platz in dieser Liste zu rechtfertigen. Und dann führte Mr. Diddley 1955 den ‚Bo Diddley Beat’ ein. Dabei handelt es sich darum, den gleichen Akkord synkopiert auf der Gitarre so zu spielen, dass deine Hüfte sich bewegen muss. Zugleich führte er Rhythmus in die Rockmusik ein und brachte Leute zum Tanzen, die nicht tanzen konnten. Und sie haben seitdem nicht mehr damit aufgehört. Außerdem half er Marvin Gaye bei seinem Einstieg ins Musikgeschäft, lange bevor dieser bei Motown berühmt wurde.

4. Little Richard
Wenn du ein Musiker bist, der bei seinen Auftritten auf einer hell erleuchteten Bühne einfach nicht stillstehen kann, dann hat dich Little Richard damit angesteckt. Seine Songs aus den 50er Jahren wie ‚Tutti Frutti’ und ‚Good Golly Miss Molly’ waren einige der ersten Rock-Hits überhaupt. Was aber bei Little Richard so anders war, das waren seine unglaublichen Live-Auftritte. Vor seiner Zeit saßen oder standen die Musiker während sie spielten. Sonst nichts. Er fegte über die Bühne und riss die Menge mit in einen Rausch. Er war auch der erste Popkünstler, der bei Bühnenauftritten Beleuchtungskonzepte wie Spotlights verwendete. Und als ob das nicht genug wäre, gab er den damals noch unbekannten Beatles bei einem seiner Konzerte in Deutschland einen Support Slot und brachte Paul McCartney bei, zu singen und zu schreien wie er. Später gab er einer weiteren unbekannten Band einen Support Slot, den Rolling Stones. Ach ja, und Mitte der 60er Jahre war Jimi Hendrix der Gitarrist seiner Band.

5. Delia Derbyshire
Ms. Derbyshire, die einzige Dame dieser Aufzählung,  hat im Grunde jeden heutigen Musiker beeinflusst. Sie arbeitete zwischen 1960 und 1973 in London, im BBC Radiophonic Workshop und produzierte für BBC Productions alle möglichen Arten von Musik und Sounds, sehr bekannt wurde die Titelmelodie von ‚Doctor Who’. Zu einer Zeit, als der größte Teil der Popmusik auf Gitarren- und Klavierbegleitung basierte, experimentierten Derbyshire und ihr Team mit allen möglichen elektronischen Apparaturen, um Klänge zu erfinden und zu manipulieren. Sie waren ihrer Zeit so weit voraus, dass sie neben der Erfindung der elektronischen Musik Dinge erforschten, die heute für alle Studiomusiker zum Standard gehören – wie Sampling, Looping, Reverb und filtern. Künstler und Komponisten von Pink Floyd bis zu Stockhausen und George Martin waren alle ihre Fans und schauten immer mal wieder bei ihr rein. Und bei all der digital aufgenommenen Musik dieser Zeit sind wir heute alle Delia’s kreative Kinder.

Bild (c) John McKnight, 2009, Flickr CC
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John-Apart-Spinnup

Spinnup Introducing #92: John Apart

In der Rubrik INTRODUCING stellen wir dir jeden Freitag einen Künstler oder eine Band vor. Heute: John Apart

Apart, nach Duden auch „unkonventionell, originell, smart“. Das sind die Attribute die den Klang und das Auftreten des Popduos aus Potsdam beschreiben.

 

Auf der Bühne tragen Felix Noster und Maximilian Sterr schicke Anzüge und singen Deutsch.
Wer mit uns zusammen bei den East Side Music Days in Berlin gefeiert hat, kennt die beiden Jungs schon. Auf der Spinnup Bühne haben sie die Zuschauer überzeugt – John Apart klingt anders. Nicht kommerziell, aber das macht nichts.
Die Jungs fühlen sich wohl. Produzieren gerade ihr drittes Album und denken nicht ans Aufhören.

Der Name ist Programm: Apart – das steht für Einzigartigkeit, für etwas Geschmackvolles und das hört man in der Musik und sieht es auf der Bühne. Das Duo fühlt sich in ihrer Nische wohl und überrascht trotzdem mit abwechslungsreicher Musik. In ihrer neusten Veröffentlichung “Aufstehen, Hinfallen” schlagen sie neue Töne an – überraschen mit Autotune.
Wir von Spinnup freuen uns auf weitere Live-Auftritte und neuen Songs der beiden Anzugträger.

Klick HIER um die beiden Jungs auf der Spinnup Bühne bei den East Side Music Days zu sehen.

John Apart sind vor allem bei Facebook sehr aktiv, aber natürlich findest du sie auch bei Instagram. Check die Beiden aus!


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SPINNUP TOP 5: Dinge, an die Solo-Künstler denken sollten, wenn sie Konzerte geben

Wenn man sich als Solokünstler auf Konzerten manchmal einsam fühlt, sollte man sich daran erinnern, dass Solo-Konzerte viel einfacher und müheloser zu organisieren sind, als in einer Band. Man fällt jedoch auch sehr leicht in schlechte Gewohnheiten, wenn es keine Gruppe gibt, die sich um einander kümmert. Hier sind ein paar gute Tipps, die man beachten kann, wenn man als Solokünstler auftritt.

1. Hol’ dir einen guten Begleit-Musiker und bleib’ mit ihm zusammen

Wenn du Fortschritte machst und den Eindruck hast bereit zu sein, mit anderen Leuten zusammen zu spielen, dann willst du dich für Konzerte vielleicht auf die Suche nach anderen Musikern machen, mit denen du auftreten kannst. Dies kann eine wunderbare Möglichkeit sein, deinen Songs Farbe zu verleihen. Stell sicher, dass du jemanden wählst, der musikalisch zu dir passt und mit dem du auch privat klar kommst. Sobald du die richtige Person gefunden hast, bleibe ihr treu und bilde eine starke Arbeitsbeziehung, was deiner Musik von großem Nutzen sein wird.

2. Wenn du zusammen mit anderen Künstlern für ein Konzert gebucht wirst, checke deine Platzierung

Immer mehr Veranstalter buchen mehrere Acts pro Abend und verlassen das bisher oft vertretene Ethos, Abende zu veranstalten, die sich strikt auf ein bestimmtes Genre beschränken. Es kann eine gute Idee sein, sich das Line-up anzuschauen und die anderen Bands auf der Liste anzuschauen. Es ist nicht verkehrt, einen Promotor dann darum zu bitten, ob du einen anderen Platz bekommen kannst (solange du rechtzeitig Bescheid gibst), Annette Louisan zum Beispiel würde sicher nicht hinter Slayer auftreten wollen.

3. Lasse die Leute wissen, wie sie deine Karriere verfolgen können

Selbst wenn du versuchst, in eine Art dunkle, verdrehte Tom Waits Rolle zu schlüpfen und in deinen Ansagen zwischen deinen Songs eigentlich einfach nur seltsam aussehen und grübeln und leise sein willst, wäre es immer noch in deinem eigenen Interesse, Sachen wie deine Webseite, Twitter, Facebook und Spotify zu erwähnen. Das kannst du ja in einer bizarren und interessanten Art und Weise machen, wenn das besser zu dir passt. Es hat keinen Sinn, fantastisch zu sein, wenn die Menschen keine Möglichkeit haben herauszufinden, wann und wo du als nächstes fantastisch bist.

4. Komm’ nicht zu spät zum Soundcheck (und ja, es ist wichtig aufzutauchen)

Auch wenn es nur dich und deine akustische Gitarre gibt, unterschätze nicht die Bedeutung von Soundchecks. Jeder Raum hat verschiedene Klangqualitäten, jeder Toningenieur ist anders. Zu viele Künstler versuchen, ihren Soundcheck einfach nur schnell hinter sich zu bringen, oder noch schlimmer, sie sind gar nicht dabei. Es ist wichtig für die Qualität des Gigs und Veranstalter sehen, dass du dich und deine Musik ernst nimmst.

5. Schau’ dir die anderen Shows an und hänge herum

Wenn du 5 Minuten vor dem Auftritt ankommst und fünf Minuten danach schon wieder weg bist, dann ist das fast so, als wärst du nie dagewesen. Selbst wenn du eine Reihe von fantastischen Songs gespielt hast, wirst du nicht so lange im Gedächtnis bleiben, als wenn du länger dort geblieben wärst, um andere Bands zu unterstützen und mit ihnen zu sprechen. Dasselbe gilt für den Veranstalter und Fans, die deinen Auftritt gesehen haben. Den ganzen Abend dabei zu sein, ist ein guter Weg, deinen Platz im Bewusstsein der Leute zu steigern. Eine wirklich wichtige Sache also.


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JNSPTRS-Teaser-Introducing

Spinnup Introducing: #91 JNSPTRS

In der Rubrik INTRODUCING stellen wir dir jeden Freitag einen Künstler oder eine Band vor. Heute: JNSPTRS

Bekannt wurde der junge Produzent vor allem hinter der Kamera als Videograf für den Youtube-Channel JP Performance. Dieser dreht sich vor allem um schnelle Autos und hat mit einer Followerzahl von über einer Millionen Abonnenten eine stetig wachsende Fanbase.

Jonas Peters, besser bekannt als JNSPTRS, zeigt sich jedoch seit über einem Jahr unter eigenem Youtube-Channel. Bleibt den Autos zwar treu, veröffentlicht daneben aber auch seine eigene eigenen Musik-Produktionen. Und die können sich hören lassen. Sein Track “Hype” wurde bei Spotify schon über 600.000 Mal gestreamt und auch seine anderen Lieder finden großen Zuspruch bei seinen Followern.

 

Über Spinnup hat JNSPTRS jetzt seine neueste Single Like That veröffentlicht – Wer am Freitag Abend eskalieren will, kann das mit JNSPTRS eindeutig tun!
Du findest den Track ab sofort bei Spotify!

Und natürlich findest du ihn auch bei Instagram und Facebook.


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