April 20, 2017

The Next Big Thing

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Drums Tutorial Drums modifizieren

Drums Tutorial: Pimp Your Drumsound

Die zweiminütigen Spinnup Video-Tutorials geben euch Hilfestellung und Inspiration für die Praxis. Alle Tipps könnt ihr direkt in eure Songs und Bühnen-Performance einbauen. Heute zeigt euch Fred, wie ihr euren Drumsound verbessern könnt.

Pimp Your Drumsound!

 

Akustische Sounds modifizieren

Hier sind keinerlei Grenzen gesetzt. Der Schlagzeugmarkt bietet mittlerweile eine enorme Vielfalt an Produkten, mit denen ihr während eurer Gigs innerhalb von Sekunden euren Schlagzeugsound verändern könnt.

Hier einige Tools:

  • Muffkopf: Eine geniale Erfindung von Thorsten Reeß für einen Retro-Bassdrumsound.
  • Meinl Cymbalbacon: Eine Kette für Becken.
  • Meinl Ching Ring: Ein Tamburin für Becken, Hihat oder Snare
  • Meinl Backbeat Tambourin: Tamburin für Snare oder Toms.
  • Meinl Cymbal Tuers: Kleine Magnete zur Veränderung des Beckensounds. Mehr dazu hier.
  • Evans E-Rings: Dämpfungsringe für Snare und Toms.
  • Handtücher: Zur Dämpfung aller akustischen Instrumente. In Oma’s Küche.

Tuning

Das ist das „O und A“ eures Drumsounds!!

  • Variiert mit der Stimmung
  • Probiert verschiedene Felle aus, denn nicht jedes Fell passt zu jeder Trommel und generiert euren Wunschsound.
  • Nehmt alte Felle und legt sie verkehrtherum auf eure Trommeln (für besseren Halt, schneidet den Ring des alten Fells ab).

Alles, was Sound macht, kann eingesetzt werden. Legt eine Plastiktüte auf eure Toms. Nehm den Pizzakarton oder die Bierdeckel von der letzten Bandprobe und legt sie in eine Trommel, denn die machen auch Sound. Also seid kreativ!!

E-Drums

Kommt ihr mit akustischen Maßnahmen nicht zu eurem Ziel oder habt ihr das komplette Potential ausgeschöpft, so könnt ihr euren akustischen Sound mit elektronischen Sounds erweitern. Hierfür reichen schon oft die Standartsounds diverser Drummodule aus.

Noch besser: Nehmt die originalen Sounds eurer CD-Produktion und füttert eure Drummodule damit! Hierfür eignet sich bestens das ROLAND SPD-SX. Und wem das nicht ausreicht: Triggert zusätzlich eure Bassdrum, Snare oder Toms mit Akustiktriggern oder erweitert euer Drummodul mit weiteren Drumpads.

Tipp 1: Der ROLAND Bartrigger lässt sich an den Rim eurer Snare oder Toms schrauben. So spart ihr Platz am Drumset.

Tipp 2: Das SPD-SX, wie auch viele andere Drummodule oder Samplingpads, hat einen Stereo-Trigger-Input. Verwendet einen Y-Adapter! So könnt ihr statt einem Drumpad/Trigger direkt zwei Stück anschließen (Achtung: Die Trigger funktionieren dann nur noch mono!). Somit könnt ihr beispielsweise euer SPD-SX mit 4 externen Drumpads oder Triggern erweitern!

Wer es kompakter möchte: Das ROLAND Triggermodul TM-2 bietet eine kompakte Lösung für Drumpads oder Trigger mit super Standardsounds zur Erweiterung eurer akustischen Sounds.

Die Mikrofonierung

Dieser Aspekt wird sehr oft vernachlässigt!

Denkt immer auch an die Mikrofonierung eures Drumsets, denn Mikrofone machen auch einen Teil eures Drumsounds aus. Das ist nicht nur im Studio sehr wichtig, sondern auch in allen Livesituationen ein nicht zu vernachlässigender Aspekt.

Egal ob in einer kleinen Venue mit 100 Personen, bei der ihr ggf. nur eure Bassdrum mikrofoniert, oder ob ihr vor 10.000 Leuten spielt und jedes einzelne Instrument an eurem Set mikrofoniert wird – nicht jedes Mikro bietet und liefert den passenden Sound zu eurem Set.

Für mich ist das Mikrofon immer ein Teil des Sounds und spielt gerade in größeren Livesituationen und bei Recordings eine niemals zu vernachlässigende Rolle. Also checkt diverse Mikrofone und Mikrofonpositionen aus!


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SPINNUP TOP 5: Regeln für Newcomer Bands

Aller Anfang ist schwer. Newcomer haben oft mit einem Mangel an Geld, Kontakten und Bekanntheit zu kämpfen. Das kann zwar entmutigend sein, aber wenn du hart arbeitest und die folgenden Regeln im Kopf behältst, steigen deine Chancen, dass du für deine Mühen belohnt wirst.

1. Stellt euch nicht zu früh auf die Bühne

Du gibst wahnsinnig gern Konzerte? Natürlich machst du das! Aber es ist wichtig abzuwarten, bis du/ihr soweit seid. Du willst, dass deine Band die Beste ist, wenn du zum ersten Mal vor Leuten auftrittst – nämlich dann, wenn du ein ernsthaftes, gut geprobtes Programm von guten, neuen Songs vorstellst. All die Stunden, die ihr in einem muffigen Proberaum verbracht habt, waren vielleicht mühsam, aber sie sind das alles auf jeden Fall wert.

2. Sprengt nicht gleich das Budget

Es macht sicher Spaß, für neue Recordings mit tollem neuen Equipment in einem High-End Studio aufzunehmen und dann ein teures Blockbuster-Musikvideo zu drehen. Nur wird das alles nichts bringen, wenn ihr noch keine guten Songs dafür habt und keinen guten Plan, wie ihr euren Release und das Video unter die Leute bringen könnt. Konzentriert euch also erstmal darauf, starke Songs zu schreiben und euch einen guten Plan für die Veröffentlichung zu überlegen – das kostet euch kein Geld! Erst wenn diese Grundlage gelegt ist, solltet ihr sorgfältig überlegen, wofür ihr euer Budget ausgebt.

3. Seid nett zueinander

Eine Band ist wie eine Familie und wir alle wissen, dass Familien nicht immer leicht sind. Nehmt euch die Zeit, auch mal außerhalb des Proberaums zusammen abzuhängen und festigt die Beziehungen zu den anderen Bandmitgliedern. Finde heraus, was dir an deinen Bandkollegen gefällt und was dich an ihnen eher nervt und arbeite daran, mit den Stärken und Schwächen der anderen umzugehen. Die langen Stunden, die ihr im Tourbus zusammen verbringt, werden viel reibungsloser sein, wenn ihr euch gut versteht und du dich an die Art der Anderen gewöhnt hast.

4. Haltet euer Programm überschaubar

Es gibt einen Grund, warum es so viele große Künstler mit Schubladen voller unveröffentlichter Songs gibt … Für jeden ‘Blowin in the Wind’ Song, den du schreibst, landen vier weitere Songs in der Schublade. Du brauchst nicht bei jedem Auftritt dein komplettes Repertoire runterspielen. Fokussier dich auf deine besten Songs und einen schönen Spannungsbogen deiner Show. Und üb so lange, bis du dein Set im Schlaf spielen kannst! Die Zeit, die du sparst, wenn du nicht jeden Song, den du jemals geschrieben hast, mit in dein Set quetschst, gibt den restlichen Songs den nötigen Raum, um wirken zu können.

5. Macht den Leuten Lust auf mehr

Wenn ihr an den Punkt kommt, dass eure Songs fertig produziert sind und nur noch online gestellt werden müssen, damit die Welt sie hören kann, haltet nochmal inne. Zeigt nicht alles auf einmal, nutzt Teaser, veröffentlicht Singles bevor ihr euer Album veröffentlicht und lasst erstmal etwas Zeit vergehen, bevor ihr wieder neue Songs veröffentlicht. So hat euer Publikum Zeit, eure Tracks zu feiern und es entsteht Vorfreude auf deine nächsten Songs.

Bild (c) David Murobi, 2009, Flickr CC
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Spinnup Introducing INGOLD

Spinnup Introducing #73: INGOLD

In der Rubrik INTRODUCING stellen wir dir jeden Freitag einen Künstler oder eine Band vor. Heute: INGOLD!

Zwischen den Sphären lassen Gegensätze neue Soundgebilde entstehen: INGOLD füllen diese Räume mit warm-treibenden Pop-Synths und kühl-melancholischen Drum-Beats. Sehnsuchtsvoll webt Akina’s filigrane Stimme Textfragmente und malt einzelne Gedanken zu großen Bildern aus. Mit ihrem Trip Pop verankert sich die Mannheimer Sängerin zwischen Trip Hop, Synth- Pop und Electronica und erinnert so an die kraftvolle Fragilität von Björk sowie die schwermütige Soghaftigkeit von Massive Attack.

 

INGOLD haben ihre wundervoll dramatische Debüt-Single At Least über Spinnup veröffentlicht. Unbedingt anhören! Du findest den Song u.a. bei Spotify oder iTunes.


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The Next Big Thing mit radioeins und Spinnup

The Next Big Thing

Gewinne mit radioeins und Spinnup das ultimative Paket, um deine Musikkarriere zu pushen!

Zusammen mit radioeins suchen wir im The Next Big Thing Contest den spannendsten Newcomer. Bewirb dich hier bis zum 15.05.2017!

Was kannst du gewinnen?

Dein Song Im Radio

radioeins ist der Berliner Radiosender mit 100.000 Zuhörern pro Stunde. Der Song des Gewinners schafft es ins Programm!

 

Dein Live-Auftritt

Das radioeins Parkfest ist das renommierte Musikevent in Berlin. Der Gewinner erhält die Chance, hier live aufzutreten!

 

Spinnup Support für Dich

Als Gewinner begleiten wir dich ein ganzes Jahr lang mit Coachings und dem Spinnup Talent Scout Team! Konkret heißt das z.B. Unterstützung durch Songwritings, Producing Sessions und Marketing-Input – zugeschnitten auf dich/deine Band und deinen/euren aktuellen Stand.

Wie funktionierts?

Um dich zu bewerben, melde dich bis zum 15.05.2017 HIER an und lade deinen Song hoch. Die Teilnahmebedingungen findest du HIER.

Sobald du deinen Song hochgeladen hast, musst du 5 Mitbewerber-Songs bewerten und wirst gleichzeitig auch von deinen Mitbewerbern bewertet – du bekommst also wertvolles Feedback von Musikern. Dabei achtet der einzigartige Peer-to-Peer Algorithmus der Plattform Octorank darauf, dass alles fair bleibt. Aus den Songs mit dem besten Rating sucht die Jury am Ende den Gewinner aus.

Wir wünschen dir viel Erfolg!


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Bass Tutorial Artificial Harmonics

Bass Tutorial: Artificial Harmonics

In unserer Reihe Spinnup Tutorials geben wir euch Tipps, die ihr direkt in eure Songs & Performance einbauen könnt. Im 2-Minuten Video findet ihr das Tutorial, darunter noch ergänzende Infos. Dieses Mal mit Alex zum Thema:

Artificial Harmonics!

 

Artificial Harmonics (“Künstliche Obertöne”) tauchen in vielen E-Gitarrenstücken auf und sorgen dafür, dass die Gitarrenseiten zusätzlich kreischen. Bei dieser Spiel-Technik werden künstlich herbeigeführte Obertöne produziert. Auf wunderschöne Art und Weise zeigen Artificial Harmonics, welche Klänge man auch dem Bass zusätzlich noch entlocken kann. Gerade im solistischen Bereich werden Artificial Harmonics gerne genutzt, z.B. von Michael Manring oder Jaco Pastorius:

 

Diese Technik ist etwas schwerer zu erlernen, basiert aber auf einem überschaubaren System:

Bei halbierter Seitenlänge erklingt als “natürlicher Flageolett-Ton” die Oktave. Das habt ihr auf jedem Bass direkt über dem 12. Bundstäbchen.

Sobald wir einen Ton greifen, verkürzen wir damit die “schwingende Saitenlänge” und müssen deshalb die Mitte der schwingenden Saite neu “berechnen”.

Um nun einen Oberton an dieser Stelle zum Klingen zu bringen, müssen wir einen Finger leicht direkt auf diese Stelle legen, ein anderer Finger schlägt dann die Saite an.

Achtet darauf, mit wieviel Druck ihr arbeitet. Ist der Finger zu fest auf der Stelle, blockiert er die Saitenschwingung und kein Ton erklingt. Ist er zu leicht auf der Seite, erklingt nur der gegriffene Ton, jedoch nicht der Oberton. Es gibt auch einen “Sweet Spot”, bei dem beide Töne (gegriffener Ton plus Oberton) erklingen.

Außerdem ist es vor allem am Anfang ratsam, nur euren Bridge-Tonabnehmer zu aktivieren, da dort die Obertöne definierter zu hören sind.

Seid euch auch bewusst, dass ihr bei jedem neuen Ton die Mitte der Saite neu ermitteln müsst, d.h. eure Zupfhand muss bei jedem Tonwechsel auch mitgeführt werden. Bleibt ihr mit eurer Zupfhand an derselben Stelle, erklingen entweder andere Töne als die Oktave oder man hört nur den tiefen gegriffenen Ton.

Auch bei den Artificial Harmonics bietet es sich hervorragend an, diese mit anderen Phrasierungsmöglichkeiten zu kombinieren:

• Vibratos (Wie im Video)
• Slides (Wie im Video)
• Hammer-Ons/Pull-Offs
• Bendings, etc…

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!


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Spinnup Introducing ROMAR

Spinnup Introducing #72: ROMAR

In der Rubrik INTRODUCING stellen wir euch jeden Freitag einen Künstler oder eine Band vor. Heute: ROMAR!

Wenn ein Song das was du fühlst besser ausdrücken kann als du selbst, ist das schon etwas Besonderes. Über ROMARs neue Single Try Harder könnte man sagen, dass sie das Gefühl seiner gesamten Generation vertont. Mit faszinierender Stimme und treibendem Electro-Pop bringt ROMAR eine allgemeine euphorische Melancholie, das Hin und Her zwischen Heimatgefühl und Fernweh, perfekt auf den Punkt.

 

Mit dem über Spinnup veröffentlichten Try Harder beginnt der Kölner Künstler ROMAR sein neues musikalisches Kapitel. Damit du die nächsten Schritte nicht verpasst, folge ihm auf Facebook und Spotify!


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Spinnup Spotlight

Spinnup Spotlight #6 – DER Podcast für Newcomer Musik

Hör dir wieder die spannendsten Spinnup Newcomer des Monats an! Außerdem im Studio-Interview: der Produzent Jumpa!

In der mittlerweile sechsten Ausgabe unseres monatlichen Podcasts stellt euch unsere Moderatorin und Spinnup Scout Saskia wieder die spannendsten Newcomer Spinnup vor!

00:34 – 03:46

Begonnen wird mit „ROMAR“, der 23 jährige Kölner begeistert mit seiner neuen Single „Try Harder“ – fantastische Stimme trifft auf großartigen Electro-Pop.

03:47 – 08:18

Weiter geht es mit der Symbiose aus Electronic und Indie, genannt Eveline! Die haben leider gerade den Albtraum vieler Bands erlebt, ihnen wurde nach einem Konzert das Auto mitsamt dem kompletten Equipment und Merchandise geklaut. Wir wollen der Band natürlich helfen, bei Startnext hat Eveline eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, hier könnt ihr ihnen helfen: https://www.startnext.com/weareeveline

08:19 – 12:22

Kingsley Q, der Cousin von The Voice Siegerin Ivy Quainoo verzaubert uns akustisch mit „When She Sings“.

12:23 – 17:52

Produzenten und Musiker aufgepasst, Jumpa verrät euch seine wichtigsten Tipps im Interview mit Saskia im Studio! Erfahrt unter anderem warum ihr euch als Künstler unbedingt auf Streaming konzentrieren solltet.

17:53 – 22:49

INGOLD aus Mannheim machen aus Zerbrochenem wieder Schönes und setzen den Goldstift an, lasst euch von „At Least“ begeistern.

22:50 – 36:03

Checkt aus wie Jumpas Hit „Afterglow“ entstanden ist und bekommt die Chance zu hören, wie sich das erste Demo des Songs anhörte. Am 22.07 könnt ihr Jumpa auch mal live sehen, im Rahmen des „Holi Festivals“. Mitte des Monats könnt ihr über Spinnup Spotlight dann auch das volle Interview mit Jumpa hören, in dem ihr euch interessante Social Media Tipps abholen könnt!

36:04 – 41:18

Casper im Spinnup Spotlight? Klar! Bei Spinnup Künstler AHZUMJOT taucht er bei dessen Track „Limbo“ als Featuring Artist auf und das Ergebnis kann sich hören lassen!

41:22 – 45:34

Den Abschluss des Podcasts bildet „Chaem“ mit „Better Than Planned“ – kennt ihr vielleicht auch schon aus dem Kinofilm „Nirgendwo“, dort waren 2 Songs von ihr zu hören.

Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

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Top5-Release-Party-c-Martin-Fisch-1

SPINNUP TOP 5: Was du bei deiner Release Party beachten solltest

FÜNF FAKTOREN, DIE DEN ERFOLG DEINER VÖ BEEINFLUSSEN

Das Produkt zu veröffentlichen, an dem du so hart gearbeitet hast, ist eine unglaublich nervenaufreibende Zeit. Wird es sich verkaufen? Ist das Mixing gelungen? Bin ich gut genug? Wir können deine Selbstzweifel, mit denen jeder Künstler zu kämpfen hat, natürlich nicht vertreiben. Auch können wir deine Songs nicht für dich schreiben. Wir wollen dir aber hier ein paar nützliche Tipps geben, die dir dabei helfen können, dein Release Konzert zu planen.

1. Der Veranstaltungsort

Für dein Release Konzert ist es besser, einen Veranstaltungsort zu wählen, der eher zu klein als zu groß ist. Du wirst vielleicht Presse, Medien und potenzielle Businesspartner wie Verlage und Labels einladen wollen – je nachdem, was bzw. wen du brauchst und wen du bereits in deinem Team hast. Und dann sollte der erste Eindruck natürlich gut sein und der Laden voll wirken. Darum solltest du versuchen, das Interesse an deinem Release Konzert möglichst genau abzuschätzen und deinen Auftrittsort dann ein wenig zu klein wählen. Um den Laden voll zu bekommen, stelle sicher, dass du alle deine Freunde einlädst und gute Stimmung im Publikum herrscht. Für die Musikindustrie wirkt das Event so viel attraktiver und beeindruckender als ein spärlich gesätes Publikum in einer zu großen Location.

2. Der Standort deiner Fans

Wahrscheinlich wirst du deine Release Party dort feiern, wo du lebst und probst und wo du viele Freunde zu deinem Konzert einladen kannst. Zusätzlich lohnt sich aber auch ein Blick in die Statistiken deiner Social Media Profile, denn heutzutage kannst du dort ziemlich genau einsehen, in welchen Städten der Großteil deiner Follower und Fans leben. Auch diese Informationen können also für deine Standortwahl relevant sein.
Außerdem solltest du auf eine gute Verkehrsanbindung achten. Und es könnte auch eine gute Idee sein, zu schauen, in welcher Gegend deiner Stadt die Musikindustrie sitzt. Oft sitzen die Firmen der Kreativindustrie nicht weit voneinander entfernt – so kann es ratsam sein, insbesondere diesen Stadtteil für deine Show in Betracht zu ziehen. Obwohl jeder interessiert A&R sicher auch bereit wäre, etwas zu reisen, kannst du es ihm so noch leichter machen, dich live zu erleben.

3. Der optimale Zeitpunkt

Eigentlich hängt das davon ab, was du von dem Abend erwartest. In der Regel ist das Wochenende besser, wenn es um die Verfügbarkeit deiner Freunde, Familie und Fans geht. Die Leute aus der Musikindustrie kommen allerdings eher an einem Wochentag. Und auch die Raummiete ist an einem Wochentag geringer. Daher ist es ratsam, das Event unter der Woche zu planen. Starte deinen Gig nicht zu früh oder zu spät am Tag. Beginnt er zu früh, werden ihn die Leute verpassen weil sie noch arbeiten müssen. Und fängst du zu spät an, werden viele schon nach Hause gegangen sein. Besonders unter der Woche wollen die Leute früher nach Hause gehen, da am nächsten Tag wieder die Arbeit auf sie wartet. Als grobes Zeitfenster empfehlen wir etwa 20:00 bis 21:00 Uhr.

4. Support Act

Einen Support Act zu haben bietet dir die Chance, noch ein paar mehr Leute zu deinem Konzert zu locken. Es ist eine gute Möglichkeit, die Menge schon vorher in Stimmung zu bringen und Spannung für deinen Auftritt als wichtigstes Ereignis zum Schluss aufzubauen! Das sorgt dafür, dass du nicht vor kaltem Publikum spielen musst. Wenn du hier allerdings versuchst Kosten zu sparen, dann wirst du dafür auf der Bühne bezahlen müssen. Also gilt die Regel: lieber keine Vorband als eine schlechte Vorband. Und auf der anderen Seite solltest du natürlich auch keinen Support aussuchen, der dich an die Wand spielt und dir deine Show stiehlt.

5. Merchandise

Dies ist eines der am Häufigsten übersehenen To-Dos von jungen Bands. Ihr solltet bei allen euren Konzerten einen Merchandise Stand haben – auch bei eurer Release-Party. Es sieht professionell aus, ihr werdet Geld damit verdienen und wenn jemand etwas mitnimmt, auf dem euer Bandname steht, ist die Chance groß, dass sich der Käufer an euch erinnert.

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Spinnup Introducing Blum

Spinnup Introducing #71: Blum

In der Rubrik INTRODUCING stellen wir euch jeden Freitag einen Künstler oder eine Band vor. Heute: Blum!

Blum ist Liederschreiber und Sänger. Zusammen mit Stefan Ernst, der rechten Hand des Wir sind Helden-Produzenten Patty Majer, tüftelte er an Sounds und Arrangements und veröffentlichte Ende 2014 seine erste Single Charlie:

 

Hamburger Schule? Nicht so ganz. Geographisch gesehen zumindest liegt man hiermit nicht richtig. Blum kommt aus Berlin, und das ist auch gut so. Stilistisch gesehen kommt man mit dem Vergleich allerdings schon eher hin. Denn wenn ehrliche, nachdenkliche Texte auf Indie-Gitarren treffen, fallen zwangsläufig auch Namen wie Tomte, Kettcar oder Herrenmagazin. Starke Melodien begegnen eingängigen Riffs. Man bewegt sich im Pop. Zweifelsohne. Wer die Band schon einmal live gesehen hat, weiß um ihre Energie. Die Leute auf der Bühne haben Spaß. Und das steckt an! Aber am Besten selbst anhören, denn im März 2017 hat Blum die EP Nah dran über Spinnup veröffentlicht!

 

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Betrug in der Musikindustrie

SPINNUP TOP 5: Achtung Betrugsfalle

Leider gibt es in dieser Welt Menschen, die es nicht so gut mit dir meinen. Aus Gründen, die von Gier bis zu reinem Betrug reichen, betrachten sie Newcomer als Freiwild, das man geschickt ausbeuten und abzocken kann. Um dich vorzuwarnen haben wir hier ein paar dieser Tricks, auf die du niemals reinfallen solltest, aufgelistet:

1. Gebühren für A&R Leistungen und Kontakte zur Musikindustrie

Falls jemand behauptet, er sei A&R und würde dich gegen Vorauskasse anhören oder dich an Kontakte in der Musikindustrie zu vermitteln: mach es nicht. Man könnte diese Menschen auch einfach LÜGNER nennen. Per Definition sind A&Rs bei Labels, Verlagen oder auch Booking Agenturen angestellt, um neue Künstler zu entdecken und unter Vertrag zu nehmen und ihnen dadurch bei der Entwicklung ihrer künstlerischen Fähigkeiten zu helfen. Sie lassen sich nicht von Künstlern bezahlen, die noch nicht unter Vertrag stehen. Wer etwas anderes behauptet, ist schlicht und einfach nicht professionell und wir können dir nur raten einen sehr großen Bogen um ihn machen. Echte A&Rs suchen und finden aufregende neue Künstler, ohne ihnen dafür Geld abzuknöpfen.

2. Vorauszahlungen für Management- / Agentur-Tätigkeiten

Manager und Agenten werden auf Provisionsbasis bezahlt. Mit anderen Worten: sie werden erst dann bezahlt, wenn der Künstler, den sie vertreten, zuvor bezahlt wurde. Sollte also jemand behaupten, dich als Manager oder Agent vertreten zu wollen, jedoch dafür bezahlt werden will, bevor er einen Finger rührt, dann ist dies kein glaubwürdiger Manager bzw. Agent. Punkt.

3. Gebühren für Live-Auftritte verlangen

Live aufzutreten ist für fast alle Newcomer extrem wichtig. Dabei sollte man sich nur nicht abzocken lassen. Bei manchen Veranstaltern musst du eine pay-to-play Gebühr zahlen oder erhältst erst dann eine Gage bzw. eine Beteiligung an den Ticketverkäufen, wenn eine Mindestanzahl an Eintrittskarten verkauft wurde. Mach dir bei solchen Optionen also vorher genaue Gedanken, wie viele Fans dein Gig ziehen wird, damit du am Ende nicht viel zu viel draufzahlst, während der Veranstalter sich über die Einnahmen des Abends UND deine Gebühr freut. Und wenn du schon dafür zahlst, auftreten zu können, sollte der Veranstalter zumindest ordentlich Stammpublikum haben, damit du mit deiner Musik neue Fans erreichen kannst.

4. Kartenverkauf für geheimnisvolle Newcomer Contests

Folgende Situation: Newcomer werden von einem sogenannten Promoter angesprochen, der sie ausgewählt hat, bei einem Newcomer Contest aufzutreten. Damit der Auftritt garantiert werden kann, muss der Künstler lediglich Eintrittskarten kaufen. Später, verspricht man dem Künstler, wird er weitere Karten für den Selbstverkauf erhalten. Zum Schluss ist das Geld natürlich verschwunden und der geheimnisvollen Gig hat sich in Luft aufgelöst. Damit wir uns nicht falsch verstehen: es gibt definitiv eine Menge Newcomer Contests, bei denen es sinnvoll sein kann teilzunehmen. Viele werden zwar verlangen, dass du beim Kartenverkauf mithilfst – aber bevor du irgendwelche Verpflichtungen eingehst, solltest du ganz sicher sein, dass der Gig echt ist.

5. Der Fall Traumschloss: Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein…

…dann ist es wahrscheinlich erfunden. Eine erfolgreiche Musikkarriere aufzubauen bedeutet oft harte Arbeit über einen langen Zeitraum. Sollte also jemand ein Angebot machen, das ein wenig zu schön aussieht, und auch noch auf den zweiten Blick einfach zu gut wirkt, um wahr zu sein, dann solltest du misstrauisch werden. In Kombination mit Vorauszahlungen, ohne dass dafür irgendwelche Garantien geleistet werden, raten wir zu noch größerer Vorsicht. Konzentriere dich darauf ein erfolgreicher Musiker zu sein, achte aber auch darauf Verträge und Angebote zweimal zu prüfen, bevor du am Ende Opfer übler Betrügereien wirst.

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